Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Friedfertigkeit des Islam?

30.06.2015, Helmut Kurzmann, Görslow

Im Blitz vom 21. Juni erklärt Herr Haiko Hasan Hoffmann wieder einmal wie friedlich der Islam doch sei, und das sehr wortreich. In Ländern, in denen der Islam Staatsreligion ist, lässt die Friedlichkeit aber sehr zu wünschen übrig.

In Indonesien wird ein Mädchen mit Stockschlägen gezüchtigt, weil sie den Mann nicht heiraten will, den ihre Familie für sie ausgesucht hat. Im Iran wird eine Frau gesteinigt, nur weil sie fremd ging. Vergewaltigte Frauen werden wegen außerehelichem Geschlechtsverkehr angeklagt und bestraft. In Afghanistan musste eine vergewaltigte Frau ihrem Peiniger als Zweitfrau dienen um der Strafe zu entgehen. In Saudi Arabien wird ein junger Mann zu 1000 Stockschlägen, in Portionen zu 50 Stück und 10 Jahren Gefängnis verurteilt. Nur weil er im Internet vorgeschlagen hatte, Staat und Religion zu trennen. Weiterhin dürfen in Saudi Arabien Frauen kein Auto fahren.

Wo bleibt da die vielgepriesene islamische Toleranz oder die Gleichberechtigung der Frauen.

Das machen übrigens keine religiösen Fanatiker, sondern da ist der Islam Staatsreligion und somit Gesetz. Wenn der Islam seine Friedfertigkeit also beweisen will, braucht er nur, überall wo er das Sagen hat, die Menschenrechte zu achten und anderen Menschen gegenüber Toleranz zu üben, z.B. die Gleichberechtigung der Frau festzuschreiben, dann kann man vom friedfertigen Islam sprechen. Früher nicht!!! Solange in Schulen z.B. muslimische Kinder die nichtmuslimischen Kinder als »Schweinefleischfresser« beschimpfen, kann man nicht von Toleranz sprechen. Denn Kinder sagen das, was sie von Älteren oder Eltern hören.

Darüber sollten alle Verteidiger des Islam einmal so richtig nachdenken.

Helmut Kurzmann, Görslow

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