Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Freudentränen beim Finanzminister

04.09.2012, Gerhard Neils, Schwerin
Dieser Brief bezieht sich auf den Artikel "Neues Hoch an der Zapfsäule"
im Schweriner Blitz vom 26.08.2012

ge es dem Finanzminister Freudentränen in die Augen treibt, wird sich an der Preispolitik auch nichts ändern. Der Preis steigt – der Finanzminister freut sich über die zusätzlichen Einnahmen. Das gleiche ist bei den Energiepreisen zu beobachten. Die Politiker tun immer so als wenn sie dagegen wären, aber in Wirklichkeit ist es denen doch recht – denn es heißt dann immer mehr Geld kommt ins Säckle was dann mit vollen Händen wieder verbraten werden kann. Sei es für die Erhöhung der ach so geringen Diäten und Pensionen oder es wird in die Rettung von Banken bzw. bankrotten Staaten gesteckt. Für die eigene Bevölkerung gibt es doch seit Jahren nur noch eine Maßnahme – sparen sparen und nochmals sparen. Weder für Rentenerhöhungen noch für dringende Sanierungen der Bundes- und Fernstraßen und erst recht nicht für Bildung und Soziales ist Geld vorhanden.Und dieses obwohl eigentlich durch die Einnahmen geung da sein müsste.

Der Eid, den die Damen und Herren mal geschworen haben (»Ich diene dem Deutschen Volke....«) klingt wie Hohn in den Ohren.

 

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