Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Freihandelsabkommen macht uns zu Verlierern

06.08.2014, Erich Weber, Schwerin

Eine Fernsehsendung am 4. August, 21.40 Uhr vom ersten Programm. Dabei sei gesagt, es gibt bereits zuvor ein kleineres Freihandelsabkommen zwischen der USA-, Canada- und Mexikoregierung, mit der Absicht, dadurch mehr Arbeitsplätze zu schaffen und weitere Vorteile zu erlangen! Das anschließende Ergebnis war enttäuschend, es gab mehr Arbeitslose, mehr Not bei den unteren Volksschichten, umgekehrt mehr Reichtum bei Großunternehmer und Vorteile der lobbyistisch-geprägten Politiker, vor allem aus der USA. Analoges soll nun auch zwischen der USA und den EU-Staaten erfolgen, mit sehr bedenklich nachteiligen Ergebnissen für die EU-Staaten. Dazu gibt es von allen beteiligten Staaten ein paar wenige Vertreter, die eine totale geheime Besprechung führen, Bestimmungen und Gesetze erstellen, die unser demokratisch-soziales Programm innerhalb der EU aushebeln und den Willen der USA-Vertretern, mit einem sehr viel schlechteren Programm durch »die Hintertür« durchsetzen wollen. Die Bedenken sind manigfaltig und sehr umfangreich - sollten durch unsere Medien eindringlicher vorgestellt werden, dabei sind unsere gewählten Volksvertreter in dem EU-Parlament total ahnungslos und sollen mit dem unseriösen »Deal« ausgeschaltet werden. Das ist im höchsten Maße undemokratisch und sollte somit durch unsere EU-Abgeordnete durch eine Rebellion abgewiesen werden. Wenn das nicht reicht, dann zusätzlich in möglichst vielen EU-Ländern einen Generalstreik auslösen. Es darf z.B. nicht sein, dass nur Reiche sich eine teure ärztliche Behandlung leisten können und die Armen sich darauf vorbereiten müssen dadurch früher zu sterben. Wert Euch den Anfängen einer solchen Entwicklung.

Erich Weber, Schwerin

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