Mecklenburger Blitz Verlag

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Freihandelsabkommen JEFTA voller Intransparenz

26.05.2018, Martina Plischka, Plau am See

Laut Lobby Control soll das JEFTA-Abkommen ohne viel demokratischen Federnlesens an den europäischen Parlementen vorbei durchgewunken werden. An diesem Beispiel sieht man, wie es wirklich um die vielgepriesene Demokratie in diesem ach so demokratischen Europa bestellt ist. Jeder Bürger, der sich freute, dass TTIP nicht zustande kam, wird bei diesem Freihandelsabkommen wohl sein blaues Wunder erleben, inklusive privaten Schiedsgerichten. Seit dem Super-Gau in Fukushima stelle ich mir seit langem die Frage: Was passiert mit unserer Gesundheit, wenn verstrahlte Ware von Japan nach Deutschland exportiert wird? Es ist hinlänglich bekannt, wie lange und mit welchen katastrophalen Folgen dieses atomare Desaster die Menschheit noch beschäftigen wird.

Die Meldung über Kinder in Deutschland, die neuerdings mit sogenannten „Kreidezähnen“ zur Welt kommen, gibt mir zu denken. Hierfür sollen Weichmacher aus Plastikflaschen verantwortlich sein. Gibt es einen Zusammenhang zwischen diesen Atomkatastrophen und diesen gesundheitlichen Problemen? Welche Auswirkungen auf die Gesundheit hat verstrahlte Waren, die von Japan nach Europa exportiert wird? Leider finden sich die Menschen in diesem Land zu lange damit ab, dass wirtschaftliche Interessen generell Vorrang vor der Gesundheit und dem Schutz der eigenen Bevölkerung haben.

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