Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Festtagsgedanken

17.12.2010, Karl-August Puls

Welch zauberhafte Zeit. Wieder einmal steht Weihnachten vor der Tür. Genießen wir dieses Fest. Für die Kinder ist es ob der Heimlichkeiten und der zu erwartenden Geschenke – neben ihren Geburtstagen – wohl das schönste Fest in ihrem Leben. Mögen die es immer in Frieden und sozialer Geborgenheit begehen können.

Aber auch wir Erwachsenen verbinden Weihnachten mit Tagen der Ruhe und Besinnung, des Innehaltens, mit der Rückschau auf Schönes und weniger Schönes. Sorgen wir in familiärer Eintracht dafür, dass dieses hochheilige Fest nicht schon vor Beginn von Hektik, Stress oder gar Streit überschattet wird. Die Sorge um den richtigen Tannenbaum, die Wahl um den Festtagsschmaus – ob Gans, Ente, Karpfen oder einfach nur Kartoffelsalat mit Würstchen – das Wo des Feierns, bei den Eltern, den Kindern oder in welchem Kreis auch immer, kann schon, wenn auch ungewollt, Anlass zu Zwistigkeiten geben.

Wie soll es aber weltweit gelingen, wenn wir es nicht in der Familie schaffen, Eintracht un Frieden zu stiften?

Mehr noch bewegt mich in diesen Tagen der Vorweihnacht, wie mag es in den Herzen der Bedürftigen, der Armen und Hungerleidenden in aller Welt aussehen. Selbst sauberes Trinkwasser ist für diese Menschen eine Frage von Tod und Überleben. Gehen wir auf diese Menschen zu, reichen wir ihnen unsere Hand. Sei die Spende noch so klein, das Päckchen noch so bescheiden. Geben wir diesen Menschen das Gefühl des Wertvollen. Sie sind nicht wertlos, nur weil keiner nach ihnen sieht, weil sie nicht gebraucht werden, arm sind und nicht mithalten können, gar ausgegrenzt sind. Öffnen wir ihnen unsere Herzen, damit der Mensch des Menschen Freund wird und bleibt. In diesem Sinne wünsche ich allen eine friedvolle und frohe Weihnacht.

 

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