Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Fahren mit 17

18.03.2011, Ricardo Niedzwedzki, Schwerin

Es stellt sich schon die Frage, ab wann man Jugendliche im öffentlichen Straßenverkehr zulässt. Sicherlich ist es einigen entgangen wie viel Jugendliche jährlich durch Eigenverschulden auf Deutschlands Straßen sterben, meist durch Alkohol, Drogen oder Straßenrennen und Überschätzung. Auch ich habe den Artikel vom 27.02.11 gelesen, allerdings vollständig und stimme diesen zu. Man sollte auf die vielen Kreuze am Straßenrand sehen und dann in die Autos sehen, die einen waghalsig überholen, und die Verkehrs­kontrollen lassen auch zu wünschen übrig, überwiegend in den ländlichen Raum. Wer soll und hat über die vielen 17 Jährigen einen Überblick, ob diese tatsächlich in Begleitung fahren? Meistens sind es diese, die am lautesten auf dem Staat schimpfen, wenn sich ihre Enkelkinder um den Baum gewickelt haben. Auch ist es nicht relevant, wie lange man Inhaber eines Führerscheins ist, wie der 68jährige Leserbriefverfasser vom 13.03.11. Es kommt auf den Fahrstil und der heutigen Verkehrssituation an, nicht zu vergessen sollte man an die jetzige Verkehrsdichte denken und viele rücksichtslos und ohne Gehirn los jagen.

Auch ist es falsch, dass der Leserbriefverfasser vom 13.03.11 schreibt, dass Ausbildung und Arbeitsplätze kaum mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen sind. Zum einen sind Ausbildungsplätze soweit das diese ausliegen, des weiteren dürfen 17jährige Fahranfänger nur in Begleitung fahren, schon vergessen? Worauf der Artikel vom 27.02.11 beruht.

Und nicht zu vergessen auch öffentliche Verkehrsmittel werden zu genüge eingesetzt, so das auch jeder zur Arbeit kommt oder seine Arztbesuche wahrnehmen kann.

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