Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Es lebe Ernst Moritz Arndt!

26.01.2018, Josef Renger, Bergen

Nun haben es die linken »Gutmenschen« endlich geschafft, den Namen des berühmtesten Rüganers, geboren 1769 in Groß Schoritz auf Rügen, in den Dreck zu treten. Viel Mut war dazu allerdings nicht erforderlich! Es genügte, sich behütet im linken Zeitgeist zu bewegen. Ganz anders Ernst Moritz Arndt! Er legte sich mit den Reichen und Mächtigen der damaligen Zeit an, wovon sein folgendes Zitat zeugt: »Die Erde ist für den Menschen da, und nicht der Mensch für die Erde, dass er gleichsam wie ein Lasttier und Zugvieh nur darauf ächze und stöhne,

und dass wenige Einzelne von seiner Arbeit Nutzen ziehen und die Gaben der Erde genießen, die er im Schweiße seines Angesichts hervorbringt.

In diesem Land ist die Verteilung des Grundbesitzes ein trauriges Unverhältnis…«

Als Professor an der Bonner Universität ließ er sich auch durch 20 Jahre Berufsverbot nicht beugen. Nicht sein Wohlergehen stellte er in den Vordergrund, sondern das Wohlergehen seines Landes und seines Volkes. Zum Nachdenken möchte ich ein weiteres Zitat dieses großen deutschen Patrioten, Dichters, Historikers und Schriftstellers den Denkmalstürmern mit auf ihren Weg geben: »...dass keine Liebe heiliger sei, als die Liebe des Vaterlandes, und dass keine Liebe süßer, als die Liebe zur Freiheit… Der Mensch ohne Vaterland ist der unseligste von allen.«

Josef Renger, Bergen auf Rügen

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