Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Erinnerungskultur

14.06.2016, Dr. H. Sänger, Schwerin

Dass in Schwerin das letzte Lenin-Denkmal Deutschlands bis heute steht, ist dem Wissen vieler über Lenins Einsatz für Frieden und Gerechtigkeit zu danken. Andere dagegen fordern lautstark seinen Abriss. Vorschlaghammer und Schneidbrenner wären schnell zur Hand, ein Denkmal kann sich nicht wehren. Doch löste dies irgendein Problem oder heilte eine Wunde? Sollten nicht die Schweriner selbst in offener Abstimmung über ihr Denkmal entscheiden, nachdem zuvor in unserer Presse hierzu Fragen sachlich diskutiert und kompetent beantwortet wurden? Das hieße sowohl Demokratie als auch Erinnerungskultur!

Dr. H. Sänger, Schwerin

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