Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Endspurt auf der Rügen-Autobahn

24.07.2015, Henrik Franke, Sassnitz

Zum Text »Endspurt auf der »Insel-Autobahn« vom 19. Juli im BLITZ

Ich finde es richtig und auch schön, dass der Verkehr auf der Insel besser und schneller rollen soll. Auch die Anreise auf unsere schönste und größte Insel Deutschlands soll für unsere Gäste und für den Gütertransport stressfreier ablaufen. Aber ich bezweifele, das dies mit einer dreispurigen Strecke funktioniert. Denn das müsste ja heißen, dass der gesamte Frachtverkehr über die alte B 96 laufen müsste, und der schnellere Verkehr nur über die B96n laufen könnte. Ich glaube, das hier von vornherein in der Planung ein Fehler gemacht worden ist. Man hätte die gesamte Strecke so führen müssen, wie den Zubringer zur A20 in vier Spuren. Nur dann würde der Verkehr optimal funktionieren. Meine Frage an das Verkehrsministerium in Schwerin? Warum nur drei Spuren, warum nicht vier Spuren. Liegts an den Kosten? Warum werden nicht die Bürger befragt, die das Verkehrsproblem am besten kennen und beurteilen können? Und das sind nun mal wir Insulaner. Wir wissen, wo die Brennpunkte sind. Und nur wir kennen die Verkehrsprobleme. Die Damen und Herren in Schwerin kennen das akute Problem nicht. Und die Damen und Herren in Berlin schon garnicht.! Bei solchen Projekten sollte man mehr die Bevölkerung mit einbeziehen, um Verkehrsproblematiken lösen zu können. Sicherlich darf der Naturschutz bei solchen Projekten nicht außer acht bleiben. Aber es muss sich in einem »Gesunden Rahmen« bewegen. Henrik Franke, Sassnitz

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