Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Eine unendliche Geschichte

20.07.2012, Arno Backmeister, Mitglied Boddendurchstich-Zingst-Jetzt e.V.

Sachverständige und Leser sprechen davon, Politiker schieben es vor sich her, aber so richtig tut keiner etwas dafür, für den Etappen-Nothafen in der Ostsee vor dem Darß.

Der neue Verein »Boddendurchstich-Zingst-Jetzt« aber will sich dafür einsetzen! »Darßer Ort« als Hafen soll weg, daran wird es bestimmt kein Rütteln mehr geben. Warum auch immer. Seit 20 Jahren ist das klar! Die Politik, die Landesregierung, zögert nach vielen Versuchen, Prerow will nicht, der Ostsee-Inselhafen Zingst wird wohl richtig teuer. Man spricht mittlerweile von 30 bis 35 Millionen Euro. Nur für einen Hafen in der Ostsee!?

Soll man nicht für die Zukunft über ein Modell nachdenken, das komplett ist, mit einem Ostseehafen, mit einer Schleuse zur Straminke und einem Wartehafen mit Stegen zum Bodden?

Eben keine Notlösung! Seit langem liegen dafür ingenieurtechnische Planungen vor mit Kostenschätzungen (seit 1998 dem Wirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern).

1. ein Auffang-Hafen in Zingst vor der Straminke als Nothafen mit Mole in der Ostsee, für Seenotkreuzer, Fahrgastschiff und Etappen-Boote als Touristen, Segler und Motorboote

2. eine Schleuse zwischen Ostsee und Bodden, als ein Grundstein für den anhängenden Durchstich (Straminke)

3. ein anschließender »Wartehafen« mit Stegen für Boote aller Art und direktem Zugang zum Bodden

Dadurch entsteht möglicherweise eine maritime Ansammlung technischer Einrichtungen, auch am Land.

Lohnt es sich nicht, darüber zu diskutieren, auch oder gerade mit den Politikern? Sind das keine überzeugenden Fakten?

Wir möchten, dass bald nicht mehr nur geredet, sondern gehandelt wird. Wir wissen worüber!

Hier können Sie Ihre Leserbriefe online aufgeben

Bitte beachten Sie, dass wir uns das Recht vorbehalten, im Falle des Abdruckens in der Zeitung, Textpassagen zu kürzen oder nachträglich zu ändern.