Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Ein Gesundheitszentrum?

01.02.2019, Peter Ahrendt, Sellin

Zu der Idee, aus dem Göhrener Südstrand ein Therapiezentrum zu machen, äußert sich ein Leser:

Will man den Bürger von der Insel Rügen für restlos dumm verkaufen? »Der Wald als Apotheke und Therapieraum. So könnte man das Projekt ‚Gesundheitspotenzial Kur- und Heilwald‘ des Bäderverbandes Mecklenburg-Vorpommern umschreiben.« Wissen Sie, Herr Fenske, die Bürger haben in den 50er bis in die 80er Jahre den Wald als Erholung genutzt. Ob es die reinen Sparziergänge waren oder gezielte Wanderungen in der Granitz, zum schwarzen See oder in die Ausflugsgaststätte »Waldhalle«. Die Menschen kamen aus Binz, Baabe, Göhren und Mönchgut, egal zu welcher Jahreszeit. Auch auf dem Mönchgut sind die Bürger sehr gerne spazieren gegangen. Die Bürger haben sich wohl gefühlt und sind entspannt nach Hause gekommen.

Auch was jetzt aus Japan herüberschwappt »Waldbaden« ist für mich so, als erfinden wir nochmals die Uhr neu.

Die Bürger, welche im Arbeitsprozess stehen, haben zu wenig Zeit für Erholung. Der tägliche Stress, immer weiter, immer höher und immer schneller macht diese Menschen krank. Hier ist von der Politik ein umdenken dringend notwendig.

Ihre Aussage: »Die Entwicklung dorthin nimmt nun weiter Fahrt auf. Der bestehenden Reha-Klinik sollen drei weitere folgen.« Weshalb? Geht es bloß wieder um die Dollar-Zeichen in den Augen vom Großinvestor aus Göhren?

Es gibt wieder große Einschnitte in der Natur, nicht nur das sie zerstört wird, nein sie wird auch noch zu betoniert. Bauen sie das jetzige Reha Zentrum aus und errichten vor Ort einen schönen Strand-und Kurwald. Natur, Tiere und die nachfolgenden Generationen werden es Ihnen danken. Peter Ahrendt, Sellin

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