Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Ein augenfälliges Achtungszeichen

24.10.2016, Georg Huschke, 17235 Neustrelitz
Dieser Brief bezieht sich auf den Artikel "Schade eigentlich /Foto"
im Vier Tore Blitz vom 23.10.2016

Wie im Mecklenburg-Strelitz Blitz vom 23.10.2016 zu sehen und zu lesen war, ist es nicht nur schade, sondern es wird uns ein drohendes Versäumnis mit dem erhobenen Anspruch von Endgültigkeit offenbart. Auch wenn das Herz der Stadt Neubrandenburg am Ende des 2. Weltkrieges schwere Verletzungen hat ertragen müssen, kann eine kleine heilende Wirkung mit gebotener Achtsamkeit jetzt noch angesagt werden. Die erhalten gebliebenen Akzente mittelalterlicher Baugeschichte verleihen dem Gesamterscheinungsbild des Stadtkernes ein Stück Ausdruck an Unverwechselbarkeit. Innerhalb der um das Zentrum herum erhalten gebliebenen Stadtmauer mit ihren imposanten 4 Toren ist gegenwärtig eine Sichtachse freigelegt, die mittelalterliches Selbstbewusstsein deutlich werden lässt und städtische Baugeschichte hervorhebt. Vom neuzeitlich gestalteten Marktplatz lassen sich Blickwinkel auf Bauwerke norddeutscher Backsteingotik verstärken, denen für die Zukunft ein tragender Inhalt verliehen ist. Die Marienkirche - unsere heutige Konzertkirche und das Kloster an der Johanniskirche, das heutige Museum sind die überzeugenden Akzente. Ob es vielleicht doch noch einen in der Tat genialen Durchbruch im Hinblick auf Heilung vergangener Bausünden gibt?? Georg Huschke Neustrelitz

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