Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Doch noch einmal zum Traditionsschiff …

20.09.2017, Wolfgang Schmidt

Es ist in der letzten Zeit viel über das Traditionsschiff geschrieben und gesprochen worden. Auch ich habe mir auf der Veranstaltung im Moya noch einmal die Meinungen beider Seiten, „Tradi“ im Stadthafen oder in Schmarl, am 11.09.2017 angehört. Mitgenommen habe ich, auch aus den Artikeln in den Zeitungen, dass die Meinungen für beide Seiten stark sind. Gefreut habe ich mich, dass die Vertreter von „Tradi Schmarl“ engagiert, aber sachlich die Auseinandersetzung zu dem „Ensemble Traditionsschiff“ geführt haben, während es von der Gegenseite doch wieder (in Dierkow) laut und unsachlich geworden sein soll. (Ich habe das bis zur persönlichen Beleidigung auf einer Veranstaltung in Schmarl erlebt.) Dies finde ich im Interesse des Tradi nicht gut. Für mich führt die maritime Meile vom Überseehafen über Dierkow, den Stadthafen, Fischereihafen, Schmarl und Groß Klein nach Warnemünde, die es als Aufenthaltsorte am Wasser zu gestalten geht. Damit wird man auch dem demografischen Wandel, der um Rostock keinen Bogen machen wird, und der Jugend gerecht. Dann kann man sich auf dieser Strecke mal auf einer Bank ausruhen oder als Student lernen oder vom Skaten mal eine Pause machen. Denn die Menschen zieht es zum Wasser und das ist immer ein schöner Aufenthalt. Angenehm ist es bestimmt auch, wenn entlang dieser Strecke in Schiffe ein- und ausgestiegen werden kann, so wie es die Schifferfamilie Schütt als Kenner der Materie anbieten will. Bei allen unterschiedlichen Meinungen ist doch sicher klar, dass das Stadtmarketing auch für den Standort Schmarl gelten sollte.

Deswegen halte ich es für wichtig, dass sowohl die Jugend als auch die Älteren und besonders die Nichtwähler am Sonntag, den 24.09.2017 ihre Stimme abgeben. Nicht nur wegen „unseres Tradi“, sondern auch für den Bundestag, denn die gewählten Kandidaten hierzu werden für vier Jahre aufgestellt und das kann eine lange Zeit sein, wenn die falschen gewählt wurden.

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