Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Digitalisierung und Gesundheit

05.02.2019, M.C. Hoffmann, Feldberg

Dem Leserbrief von Herrn Rainer Gutz vom 03.02.19, dem ich dafür danke, möchte ich einige Anregungen hinterher schicken.

Wer aufmerksam seine Umwelt betrachtet, sieht, dass das, was einst normal war, nämlich, Menschen begegnen einander und schauen einander in die Augen, längst der Vergangenheit angehört. Heute schaut man nach unten. Die Werbung macht es vor, in TV Serien wird es gezeigt, alles normal also? Das Gegenteil ist der Fall und kaum einer bemerkt es (noch). Die Macht der Gewöhnung.

Wir sollen es als normal empfinden (lernen), dass Menschen mit Maschinen interagieren anstatt mit ihresgleichen.

Was mir aber besonders am Herzen liegt, ist, dass kaum jemand den Zusammenhang mit gesundheitlichen Störungen und dem allgegenwärtigen Funknetz erkennt.

Menschen leiden unter Symptomen wie Herzrasen, Herzrhytmusstörungen, Schwindel, Konzentrationsstörungen, innerer Unruhe, inneres Zittern, Schlaflosigkeit, Wortfindungsproblemen, Ohrgeräuschen, Muskelkrämpfe etc und sehen den Zusammenhang nicht.

Wenn sie ihn vermuten, dann getrauen sie sich nicht, es laut zu sagen, weil sie befürchten ausgelacht zu werden.

Wer das wäre, der einen anderen wegen seiner Vermutungen zu gesundheitlichen Probleme auslacht? Naja, unter anderen die, die ihr WLAN statt in der Wohnung zu halten (was eh nicht geht, da es Wände im Umkreis von 300m durchdringt) öffentlich machen, einen öffentlichen sog. Hotspot einrichten.

Sie meinen es gut! Was ja bekanntlich das Gegenteil von gut ist.

Dass beispielsweise WLAN deutlich ungesund ist, wird nicht geglaubt.

Wer sich kundig machen möchte, dem sei die Seite www.diagnose-funk.org ans Herz gelegt.

Man kann sich dort sowohl über den geplanten und bereits in Ausführung befindlichen Wahnsinn des 5G Netzes informieren, ebenso wie über das bereits Vorhandene. Auch der Internetauftritt von Herrn Ulrich Weiner - www.ul-we.de sei genannt, der aus Betroffenenperspektive berichtet und aufklärt.

Aufklärung statt Kopf in den Sand ist, was nötig ist.

 

 

Hier können Sie Ihre Leserbriefe online aufgeben

Bitte beachten Sie, dass wir uns das Recht vorbehalten, im Falle des Abdruckens in der Zeitung, Textpassagen zu kürzen oder nachträglich zu ändern.