Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Dieser Weg wird kein leichter sein

19.12.2011, Karla Schütt, Schwerin
Dieser Brief bezieht sich auf den Artikel "Dieser Weg wird kein leichter sein"
im Schweriner Blitz vom 11.12.2011

Zum Sachverhalt: Zu DDR-Zeiten und auch danach, war dieser Weg von der Einfahrt Kirschenhöferweg bis zur Kreuzung Forstweg mit Feldsteinen versehen. Jene hatten sich im Laufe der Jahrzehnte zu einer Buckelpiste entwickelt. Zeitdokumente, sprich Bilder können das belegen. Nach der Wende gaben sich die Baufirmen (auf buddeln, Leitungen verlegen und zuschütten) die Klinke in die Hand. Die Erdarbeiten sind für jede Firmen lukrativ. Nachdem die letzte, von der wir nicht wussten, dass es die letzte Baufirma sein würde, wir die Frage stellten, wann werden denn nun die Steine gelegt, hörten wir, dass die Straße übergeben und abgenommen sei. Diese Form der Ausbesserung ist nicht zu verstehen. Wir wissen doch, dass nach einem Regenguss der Kies sich seitwärts wegschiebt und damit die Unebenheiten und Schlaglöcher wieder entstehen.

Weiter nun zum Sch...thema: zu allem Überfluss gibt es Hundebesitzer, die meinen eine solche Straße hat auch nicht mehr »verdient«, also lassen sie ihre Hunde ihr Geschäft auch dort verrichten. Schilder von uns – wir lieben Hunde aller Art, aber ihre Haufen finden wir nicht so apart – führten auch zu keinem Erfolg.

»So ist es im Leben, wo Sauberkeit und Ordnung ist, das wird sie auch gehalten«.

Wenn man sieht, wie jeder im Forstweg an seinem Gelände hackt und harkt, und versucht, auch hier Sonnenstrahlen einzufangen, dann muss man sich immer wieder sagen – nein, es ist keine vergebliche Liebesmüh!

 

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