Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Die Straßen unseres Landes

24.11.2010, A. Reichert

Wenn man so durch unser schönes Land fährt, kann man immer unschwer erkennen wann Aussaat und wann Ernte ist, einfach mal auf die Strasse schaun und wenn sie Zentimeter hoch mit Modder bedeckt ist...Bingo die Land- und Forstwirte sind am arbeiten.

In diesem Jahr habe ich es erst einmal gesehen das ein Bauer, auf die von ihm, durch den Dreck auf der Fahrbahn, verursachte Gefahr hingewiesen hat.

Leider mach kein Land - und Forstwirt die Strassen sauber, so wie es nach geltendem recht seine Pflicht wäre, lieber wird billigend in kauf genommen das sich ein Unfall ereignet.

Wenn man als Autofahrer nach einer Kurve plötzlich Knöchel tiefen Schlamm auf der Fahrbahn hat, kann man schön mal einen schönen Abflug hinlegen, für Mopped- oder Motorradfahrer ist die ganze Sache noch viel schlimmer.

Also liebe Bauern, denkt doch mal an alle anderen Verkehrsteilnehmer und mach den von euch produzierten Dreck auf unseren Strassen weg, so wie jeder andere es auch machen muß.

Die in MeckPom ausgewiesenen Fahrradwege sind durch die starke Beanspruchung durch Land- und Forstwirtschaft in einem Zustand, der ein Betreten nur in Gummistiefeln möglich macht, an Fahrradfahren ist da nicht zu denken. Wäre es nicht schön wenn die Verursacher dieser Zustände, es auch wieder in Ordnung bringen würden?

Ich würde es begrüßen wenn die zuständigen Ordnungsbehörden und die Polizei, mal die Bauern und Forstwirte auf ihre Pflicht zur Beseitigung der sie verursachten Verschmutzungen hinweisen und dieses auch mal kontrollieren würden.

Aus Erfahrung weiß ich, die zuständigen Ordnungsbehörden reden sich gern raus, wenn man sie auf die stark verschmutzten Strassen und die dadurch entstehenden Gefahren anspricht, sollte hier das alte Sprichwort: " Eine Krähe hackt der Anderen kein Auge aus zutreffen" ?

MfG

A.Reichert

 

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