Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Die Krim – Unfassbar!

28.11.2018, Hartwig Niemann, Rostock

 

In der Kausalkette des Geschehens um die Krim hat die NATO, das "Lieblingskind" der Bundeskanzlerin, die Hauptschuld. Dieser Strategie der NATO in der Ukraine präsent zu werden, steht eindeutig und unverkennbar die Verteidigungsstrategie Russlands gegenüber.

Was hat eigentlich der Norweger Herr Stoltenberg (Jahrgang 1959) Generalsekretär der NATO, gegen Russland. Wessen Interessen vertritt er. Rußland hat Norwegen nie belästigt - auch im Zweiten Weltkrieg nicht. Es waren die deutschen Faschisten die in Norwegen einmarschiert sind und nicht die Rote Armee.

Das Unternehmen „Weserübung“ gibt Auskunft über das Geschehen. Ein faschistischer Gauleiter übernahm damals die Macht der Regierung in Norwegen.

Hochachtung gegenüber Willy Brandt, der als norwegischer Offizier und norwegischer Staatsbürger die demokratischen Interessen Norwegens gegenüber dem Faschismus vertreten hat und aus den Gründen nach Schweden fliehen musste, als die Nazis Norwegen besetzten. Was für ein Unterschied gegenüber der Bundeskanzlerin (Geburtsjahr 1954) in ihrem Verhalten gegenüber der Ukraine, wo inzwischen Tausende Nationalisten einheitlich gekleidet für Poroschenko demonstrierten. Auch Willy Brand war Bundeskanzler.

 

Im Geschehen um die Krim wundert es mich, dass noch keiner darauf gekommen ist, dass die Krim eigentlich zur Bundesrepublik Deutschland gehört. Katharina II., genannt Katharina die Große, war doch bevor sie am 9. Juli 1762 Kaiserin von Rußland wurde, Herzogin von Holstein - Gottorf und ab 1793 Herrin von Jever. Gottorf liegt doch in Schleswig Holstein. Aus dem Hause Gottorf ging nicht nur die spätere Kaiserin der Russen Katharina hervor, sondern auch zwischen 1751 und 1818 vier schwedische Könige.

Wer gerne Bier trinkt, kennt gewiss auch den Jever Zapfhahn, um sich eines der wohlschmeckenden Jever-Biere hinter die Binde zu kippen. Jever ist die Kreisstadt des Landkreises Friesland in Niedersachsen und staatlich anerkannter Erholungsort.

 

Also auf in den Kampf!. Holt die Krim im Interesse von Katharina der Großen zurück.

Die Bundeswehr sollte aber, bevor sie im Auftrag der NATO in den Kampf zieht ihr Fluggerät und ihre Panzer auf Vordermann bringen - und dann im Auftrag der NATO ab in die Ukraine. Sie sollte auch nicht so lange warten bis die Vorstellung der Verteidigungsministerin Frau von der Leyen (Geburtsjahr 1958) die Bundeswehr auf über 200 000 Mann aufzustocken Wirklichkeit werden lässt.

Beim Fürsten Potemkin und Fürsten Prosorowski (gleichzeitig auch General) kann

sich die Bundesverteidigungsministerin keinen Rat mehr holen, wie Katharine die Große. Diese treuen Vasallen der Zarin gibt es nicht mehr. Sie gehören der Vergangenheit an. Aber eine Persönlichkeit gibt es noch, den ukrainischen Präsidenten Poroschenko (Geburtsjahr 1965)

Der NATO Generalsekretär hat schon lauthals seine Unterstützung zugesagt, falls es brenzlig werden sollte.

Woher nehmen diese „jungen“ Persönlichkeiten eigentlich die Gewissheit, dass sie richtig handeln, wenn sie ihre Entscheidungen treffen. Und noch eine Frage gilt es zu beantworten, wenn sie Rußland mit Sanktionen belegen und Putins (Geburtsjahr 1952) Entscheidungen verurteilen: in wessen Interesse handeln sie, Keiner von ihnen hat jemals einen Krieg miterlebt, auch Putin nicht. Wo liegt der Haken?

Katharina die Große hat damals ihr Ziel erreicht. Sie konnte unbesorgt durch die Ukraine reisen und vor Sewastopol die russische Schwarzmeerflotte paradieren lassen, unbeeindruckt von europäischen Stirnerunzleren.

 

Schlussfolgerung:

 

Für mich sind die Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens: Herr Stoltenberg, Frau Dr. Merkel, Frau von der Leyen und der Präsident der Ukraine Poroschenko in erster Linie Interessenvertreter des Kapitals. Sie umgeben sich mit einem Schafspelz von Demokratie und Freiheit. Wenn es jedoch brenzlig wird, beißen sie um sich, siehe Poroschenko: Einführung des Kriegsrechtes. Die NATO ist in dem Zusammenhang immer Mittel zum Zweck. Das sind die Tatsachen.

 

 

 

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