Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Die „Fratze“ des Kapitals

15.07.2015, Hartwig Niemann, Rostock

 

Was für ein Polittheater um Griechenland. Sie, die Geldgeber und vor allem die Politiker haben Angst, das Griechenland sich aus der Europäischen Union verabschieden könnte. So ein Abschied würde nicht nur für das Kapital, sondern auch für die Politiker eine schwere Schlappe in Verbindung mit der Behauptung bedeuten, dass es in der Europäischen Union aufwärts geht.

 

Die ganze Blödheit dieser Politiker, die eng mit dem Kapital verbunden ist, würde nach so einer Schlappe den Menschen in Europa zeigen, das sie nichts taugen, weil sie nicht einmal in der Lage sind unabhängig vom Kapital für normale Verhältnisse in Griechenland zu sorgen. Das Menschen in der Suppenküche anstehen und Rentner weinen, weil sie keinen Euro mehr aus dem Geldautomaten ziehen können, die hohe Arbeitslosigkeit und vieles mehr sind der beste Beweis für die Gier der Banken und deren politische Speichellecker. Die Würde des Menschen spielt für sie keine Rolle.

 

62 Prozent der Griechen stimmten mit „Nein“. Und dann? Diese Geldhaie konfrontieren den griechischen Ministerpräsidenten erneut mit den gleichen Forderungen, die von 62 % der Griechen abgelehnt werden. Über das unrühmliche Rollenspiel der Kanzlerin in diesem für logisch denkende Menschen dummen und unerträglich politisch so gewollten Theater, kann man nur noch in die Ecke spucken.

 

Griechenland raus würde auch für die NATO bedeuten „raus“. Das sind die Hauptgründe warum sich diese Politiker stundenlang den Mund fusselig reden, um das zu verhindern. Unvorstellbar für die NATO wenn die Südflanke nackt und bloß ohne sie daliegen würde. Ich habe in meinem langen Leben schon viel erlebt, aber so viel politische Dummheit zum Quadrat nur damit des Kapital sich weiterhin die Taschen vollfüllen kann, habe ich bisher noch nicht erlebt..

 

Sie wollen den griechischen Ministerpräsidenten loswerden, ihn kompromittieren und in die Ecke stellen, damit sie sich heimlich, still und leise mit ihrer „Fratze“ wenn sie die Taschen voll haben, wieder wie ein scheues Reh zurückziehen können.

 

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