Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Der russische Bär lässt sich nicht das Fell über die Ohren ziehen

27.06.2015, Hartwig Niemann, Rostock

 

Die geistige politische Armut einiger Persönlichkeiten aus der CDU, der SPD und der „Grünen“ hinsichtlich der gegenwärtigen Ereignisse in der Welt gibt mir doch zu denken.

Insbesondere die aggressiven Verhaltensweisen zweier „Verteidigungsminister“ wie Frau von der Leyen und ihr US-Partner Ashton Carter sind kaum noch zu ertragen.

Sie sprechen mit einem Wohlgefallen über die Aufrüstung und Verhaltensfragen gegenüber Russland, dass mir vor Wut wieder einmal der Konfirmationskaffee hochkommt. Sie reden und reden und vergessen dabei auf die wirklichen wahrhaftigen Hintergründe der politischen Ereignisse aufmerksam zu machen. Die gegenwärtige Hetze über Russland ist gemeingefährlich und dumm.

 

Die aggressiven Verhaltensweisen der NATO an der Grenze zu Russland werden zwar immer wieder schön geschrieben, aber warum so frag ich mich, werden die baltischen Länder mit US-Waffen bis an den „Stehkragen“ vollgepumpt.

 

Soll sich im geheimen die „Weisung 21“ der Faschisten zum Überfall auf die Sowjetunion gegenwärtig in einer etwas anderen Formulierung wiederholen: „Die NATO und ihre Verbündeten müssen darauf vorbereitet sein Sowjetrussland in einem schnellen Feldzug niederzuwerfen“.

Gegenwärtig handeln sie nach dem Motto: Wir sind das Herrenvolk. Wir dürfen alles. Wir dürfen sogar weltweit foltern (siehe Folterbericht) und sogar unsere „Freunde“ in der europäischen Union, darunter auch Germany bespitzeln, wann es uns gefällt (NSA).

 

Was aus dem Fall „Barbarossa“ geworden ist wissen wir heute.

Es waren deutsche Wehrmachtsangehörige die 1941 diesem Ruf der faschistischen Führung gefolgt sind die Sowjetunion mit Krieg zu überziehen. Die Angehörigen der Heeresgruppe Nord waren es, die unter ihrem Oberbefehlshaber Generalfeldmarschall von Küchler Leningrad dem Erdboden gleichmachen sollten. Sie waren es, die diesen verbrecherischen Krieg verloren haben und den „Bolschewismus“ wie sie es nannten, nach Deutschland geholt haben.

 

Die faschistischen Verbrechen der Einsatzgruppen: SK1a in Estland, EK 2 in Lettland und EK 3 in Litauen sind heute vergessen. In diesen Ländern wurden tausende Juden ermordet (Lettland: 93 500 – Litauen: 150.000)

 

Vergessen sind auch die blutigen Verbrechen des ehemaligen Reichskommissars für die Ukraine Erich Koch und seines damaligen Stadtkommissars in Kiew, den ehemaligen Oberbürgermeister von Königsberg, Hellmuth Will.

 

Will sich die NATO mit ihren Verbündeten, wie ehemals das Einsatzkommando „Potsdam“ der Faschisten, in Kiew, Odessa und auf der Krim (Simferopol und Jalta) einquartieren.

Die ASOW Faschisten in der Ukraine, die von der gegenwärtig Regierung in Kiew geduldet werden, würden sich bestimmt freuen.

Daraus aber, da bin ich mir sicher, wird nichts. Der russische Bär lässt sich nicht das Fell über die Ohren ziehen.

 

Anmerkung:

Hochachtung Herr Sellering für ihre klare Haltung zu den Menschen in St. Petersburg (früher Leningrad).

Im Vergleich mit der politischen Haltung unseres Ministerpräsidenten Herrn Sellering verfügt Herr Rehberg – aus meiner persönlichen Sicht – über keinerlei hohe geistige Potenzen um die gegenwärtige politische Lage zu Russland real einzuschätzen. Sein politisches Geplärre geht mir genau so auf den Senkel, wie das einiger anderer US- treuer CDU- Politiker, die nach der Pfeife der Kanzlerin tanzen. Herr Rehberg sollte sich einmal in seine CDU –Sesselecke zurückziehen und in Ruhe über diese kritischen Bemerkungen nachdenken.

 

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