Mecklenburger Blitz Verlag

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Depressionen

24.05.2014, Peter Fuchs, Hörsching

Nicht nur Erwachsene erkranken an Depressionen, sondern auch sehr viele Kinder und noch mehr Jugendliche. Leider werden bei ihnen die Symptome meist als "entwicklungsbedingte Störungen" übergangen. Sie bleiben oft unbehandelt.

Ärzte warnen vor den Folgen der Nichtbehandlung, die bis zum Selbstmord führen kann. Kinder aus Familien mit Depressionserkrankungen bei Erwachsenen sind besonders gefährdet.

Oft hat dies eine genetisch bedingte Ursache. Erleiden diese Heranwachsenden außergewöhnlichen Stress durch Verlust oder Scheidung der Eltern, schwere Krankheiten, Lernschwierigkeiten, sexuellen Missbrauch oder körperliche Misshandlung, steigt die Gefahr einer Erkrankung. Depressionen bei Kindern äußern sich anders als bei Erwachsenen. Erhöhte Ängstlichkeit, häufiges Weinen, Wutausbrüche, Raufereien, steigende Unkonzentriertheit, Lernschwierigkeiten, schulisches Versagen, Schlafstörungen, rebellisches Verhalten und abnehmendes Interesse an Freunden können Anzeichen dieser Erkrankung sein.

Nur mit einer professionellen ärztlichen, oder psychologischen Hilfestellung, wird es betroffenen Menschen gelingen, den Weg aus ihrer depressiven Talsohle heraus zu finden.

 

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