Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Bürgermeinung

01.11.2012, Horst Dethloff

Wieder Zensur der Theateraufführungen am Rostocker Stadttheater wie 1933 bis 1945!

Die Niederdeutschen Bühnen, u.a. Neubrandenburg, Greifswald, Stralsund usw., welche ab 1990 jährlich hier auftraten, erhielten in der Spielzeit von 2012 bis 2013 keine Auftrittserlaubnis. Ja, so war es auch 1933 bis 1945. Bestimmte Minderheitsbevölkerungsgruppen, -sprachen erhielten keine Auftrittserlaubnis, da sie nicht »arisch« waren. Sind wir da wieder?

Einer Kultursenatorin Frau Melzer stört das nicht, laut ihrer Mitarbeiterin! Ja laut Aussage ist sie nicht mal für Theater als Kultursenatorin und Aufsichtsratsvorsitzende der Theater GmbH zuständig. Auch wurde mir ein Gesprächstermin von der Büroleiterin als Schwerbehinderten in dieser Angelegenheit mit den Worten abgelehnt: »Gespräch beendet.«

Sieht so das Grundgesetz der BRD aus. Sind das unsere Volksvertreterinnen?

Wie hoch ist Ihre Vergütung als Aufsichtsratsvorsitzende der Theater GmbH? Dafür überreichen Sie jährlich der Theater GmbH meines Wissens 16 Millionen und mehr Rostocker Steuergelder. Aber nicht verantwortlich! Können einen Rostocker Bürger nicht empfangen als Senatorin der SPD?

Was sagt hierzu die Präsidentin der Rostocker Bürgerschaft Frau Jens?

An die Fraktionen der Parteien, insbesondere die Fraktion der SPD: 2013 ist Wahl!

Oder wollen wir den gleichen Schritt gehen wie 1933 unter dem Rostocker OB Herrn Volkmann?

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