Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Bürgerfreundlich?

11.11.2010, Daniel Scheel

In Börgerende wird der Bürgermeister suspendiert, weil er sich angeblich »geldwerte Vorteile« verschafft hat, in Kühlungsborn wird wegen Bestechungsvorwürfen ermittelt, weil möglicherweise jemand noch mehr Häuser im Westen von Kühlungsborn bauen möchte, in Kröpelin tagen die Stadtvertreter entgegen geltendem Recht nicht öffentlich, weil es wahrscheinlich keine Bürgeranfragen/kein Bürgerbegehren gibt und in Neubukow? In Neubukow versucht die Stadtvertretung, ein Planverfahren durchzusetzen, in dem es so viele Ungereimtheiten gibt und wo sogar nachweislich gegen Gesetze verstoßen wurde. Hier würden bei Durchsetzung viele Bürger benachteiligt, weil deren Grundstückswerte den Bach runtergehen und wahrscheinlich werden sie dann auch noch mit den Erschließungskosten finanziell belastet. Denn die Stadtkasse wird die Kosten nicht tragen und über diese wurde wohlweislich auch noch gar nicht gesprochen, weder über bereits angefallene (Entschädigungszahlungen an Gartenpächter, Kosten für Planungsbüro) noch über anstehende Erschließungs­kosten! Selbst über die zu er­warten­de Höhe konnte die zuständige Behörde noch nicht mal ansatzweise Schätzungen machen. (Bürgerversammlung am 14. Oktober 2010)

Also, liebe Kommunalpolitiker – was soll das bitte? Ist das die Art und Weise, in der Ihr Euch Eurer Verantwortung stellt? Da sollte mal gründlich über die weitere Vorgehensweise hinsichtlich einer bürgernahen/bürgerfreundlichen Arbeit nachgedacht werden ...

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