Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Bürger darf zahlen und mehr nicht

10.12.2010, Barbarar Vöckler

Zu »Da gibt es großen Klärungsbedarf«, 21. November. Seite 3. Die Verbandsversammlung des WAZV Parchim/Lübz am 9.12.2010 war wieder ein tolles Schauspiel. 44 Bürger aus den verschiedenen Bürgerinitiativen des »Wassernetzes« nahmen daran teil. Es wurden Platzkarten am Eingang zum Objekt verteilt. Was wäre passiert, wenn weit mehr als für die 68 vorgesehenen Sitzplätze Bürger gekommen wären? Nicht auszudenken. Es zeigte sich wieder einmal die »Demokratie« in diesem Land. Der betroffene Bürger und Häuslebesitzer darf lt. Geschäftsordnung des WAZV sich nicht äußern, nur bezahlen. Fast wäre es wegen der Unmutsäußerungen auf Seiten der BI´s zur gewaltsamen Saalräumung durch den WAZV von den Bürgern gekommen. Die Anwesenden ertrotzen sich doch Rederecht und brachten ihre Anliegen wegen der hohen »Altanschließerbeiträge« vor.

Leider wurde die neue Satzung wie immer mit Mehrheit beschlossen. Viele Bürgermeister gaben auf die Meinung ihrer Bürger nichts.

Einen kleinen Triumph können wir aber verzeichnen nach dem Urteil des OVG Greifswald.

Die Anschlussbeiträge für Trinkwasser und Schmutzwasser verringern sich in einem erheblichen Maße. Und wer schon unter Vorbehalt bezahlt hat, bekommt einen Teil des Geldes wieder?

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