Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Bleibt noch "Land zum Leben" zwischen Windrädern?

03.01.2019, Peter Succo, 17379 Lübs

Sehr geehrte Damen und Herren,

Windkraftanlagen, insbesondere der geplante „Windpark Lübs“ in der Großen Friedländer Wiese ist das große Streitthema hier und spaltet die Gemeinde und die damit betroffenen Nachbarn Ferdinandshof, Altwigshagen und Finkenbrück. Ich habe mir da einige Gedanken gemacht und diese in der angehängten Datei verfasst. Als Leserbrief sicher zu lang, aber in Teilen…? Vielleicht geben Sie mir eine kurze Rückmeldung?!

 

Ein gutes neues Jahr Ihnen in der Redaktion wünsche ich Ihnen. Ich verfolge immer Ihre Leserbriefe und finde gut, dass Sie auch kritische veröffentlichen, was leider bei anderen Medien nicht so der Fall ist. Das fördert auch die Aufmerksamkeit für den Blitz. Vielen Dank.

 

Mit freundlichem Gruß Peter Succo

 

 

Bleibt noch "Land zum Leben" zwischen Windrädern?

 

Über 1.000 Bürgerinitiativen gegen Windenergie gibt es bereits deutschlandweit. Genug gebaut? Auch hier in der Haff-Region herrscht zunehmend strammer Gegenwind. Schon jetzt kann man sich im weiten Land kaum umsehen ohne Windräder im Blick. Was macht das mit unser aller Zukunft, wenn in unsere schöne Landschaft aktuell weitere 47 Windparks und dann noch im neuen XXL-Format von 238,55 m Höhe gebaut werden? Im Vergleich: Die in Ducherow sind gerade einmal 150 m hoch. Heiß diskutiert wird aktuell über den geplanten Windpark "Lübs" (WEG 34/205), der 2021 an das Netz gehen soll.

 

 

Es geht um unsere Lebensgrundlagen

So informiert DEHOGA: "Das Urlaubs- und Gesundheitsland Mecklenburg-Vorpommern ist bei Besuchern und Einheimischen gleichermaßen hoch im Kurs. Aus gutem Grund: Nirgendwo finden sich solch weite Landschaften, so viele klare Seen, so feine Sandstrände und so saubere Luft wie im schönen Nordosten. Neben der herrlichen Natur ist für zahlreiche Urlauber die erholsame Ruhe ein Beweggrund...insbesondere in der Vor- und Nachsaison lässt sich das Land ohne hektischen Trubel per Fahrrad, Pferd oder per Pedes gemütlich erkunden. Dieses "zur Ruhe kommen" ist ein wesentlicher Bestandteil...".

DEHOGA ist deshalb auch ein scharfer Kritiker der Windkraft: "Ein klares NEIN zum Landesraumentwicklungsprogramm. Windräder vor der Küste oder in landseitigen, touristisch sensiblen Gebieten sind dem Tourismus ebenso wenig förderlich wie negative Auswirkungen zunehmender Industrialisierung der Landwirtschaft." Und an die Regierung: "Bitte entsinnen Sie sich auf die Stärken unseres Bundeslandes. Erinnern Sie sich auch an Ihren Amtseid, in dem es heißt: "...meine Kraft dem Volke und dem Land... und nicht den Energiekonzernen." Was war das? Und weiter: "Zuviel steht für unser Land auf dem Spiel. Es gilt zu verhindern, dass die positive Entwicklung im Tourismus, tausende Arbeitsplätze und unternehmerische Existenzen in einer der wirtschaftstragenden Branchen leichtfertig aufs Spiel gesetzt und durch die Ausgestaltung der Energiewende konterkariert werden."

Auch unser neuer Landrat Michael Sack berichtet: "Hier im Kreis gibt es noch Platz zum Leben. Genau dieser freie Himmel und der oft unverstellte Blick zum Horizont macht für mich Vorpommern und die Lebens-Qualität unserer Heimat aus." Aber wie lange? Dazu muss er sich wohl bald einmal äußern.

Was für den Erhalt und Ausbau eines der wichtigsten Wirtschaftszweige unseres Landes gilt, trifft gleichermaßen auch auf den Erhalt der Lebensqualität und der Entwicklungs¬möglichkeit der hier lebenden Menschen zu. Gar nicht erst zu reden von den Schätzen der Natur, die unwiederbringlich geschädigt bzw. zerstört werden. Allem voran die brutale Entstellung des Landschaftsbildes. Dabei geht es oft noch nicht einmal um die Windkraft an sich, sondern um die geballte Wucht der großen Zahl. Die Menge macht das Gift. "Grün" nur am fehlenden CO2- Ausstoß zu messen ist auch nicht richtig.

Ob die Minister Christian Pegel und Harry Glawe überhaupt miteinander reden? Die Regierungsparteien jedenfalls bekennen sich klar zum weiteren Ausbau der Windkraft¬nutzung in Mecklenburg-Vorpommern. Sie lehnten zudem den Antrag der AfD und Freie Wähler/BMV, sich den Bundesratsinitiativen von Nordrhein-Westfalen und Brandenburg anzuschließen ab. Diese zielten auf eine "Entprivilegierung der Windenergie¬erzeugung" sowie größere Mindest-abstände zwischen Ortschaften und Windrädern. In Bayern gilt als Mindestabstand das 10-fache der Höhe. Bei uns nach wie vor 1.000 m, selbst bei den neuen "Riesen" mit 238 m Höhe; bei Splittersiedlungen sogar nur 800 m. Energieminister Christian Pegel warf den Antragstellern sogar vor, die mit großer Mehrheit beschlossene Energiewende abwürgen zu wollen. Kann man das nicht etwas ruhiger angehen? Hat MV nicht schon übers Maß Windkraft aufgebaut? Sogar auf "Vorrat".

 

Krank durch Windkraft

Welche Auswirkungen Windräder auf die Gesundheit von Menschen haben können, das ist ein trauriges Kapitel für sich. Jahrelang bis heute wird das Thema ganz verschwiegen oder herunter gespielt. Dagegen ist das, was an Zerstörungen an Flora und Fauna durch den Bau und Betrieb von Windrädern vorkommt, breiter Diskussions¬stoff. Hierfür gibt es eine Vielzahl von Gesetzen und Artenschutz-Bestimmungen, die bis zum Verbot führen können. Leider wird hier inzwischen so und so ausgelegt. Ausnahmen werden geschaffen. Sogar Verbote wie zum Beispiel das Töten von Vögeln durch Windschlag werden einfach aufgehoben. So geschieht unter dem Vorwand Klimaschutz zu betreiben, massiv Umweltzerstörung. Windkraft first.

Für die Menschen gilt zunächst, dass die Wertminderung von angrenzendem Land oder Immobilien hinzunehmen sind. Auch alles andere als bürgerfreundlich. Noch erschreckender aber ist: Mehr und mehr Studien, Expertisen und von Ärzten und Wissenschaftlern untersuchte Krankheitsfälle durch Windkraft liegen vor. Gesundheits-Schäden entstehen z.B. durch den tieffrequenten Schall (Infraschall), den die drehenden Rotorblätter erzeugen, wenn der Windstrom beim Vorbeilauf am Mast "abreißt". Der gefährliche Infraschall trifft nach etwa 700 m am Boden auf und kann sich je nach Stärke 15 km und mehr über das Land verbreiten. Er durchdringt auch Hauswände. Ca. 30% der Menschen sind so sensibel, dass sie durch Infraschall Hörschäden, Schlaflosigkeit, Konzentrationsstörungen, Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit, Schwindelgefühle, Abnahme der Atemfrequenz u.v.m. erleiden können. Das Internet ist voll von Berichten darüber. Wer mehr wissen möchte: einfach "Infraschall" googeln.

Auch der Schattenschlag - besonders bei tief stehender Sonne - ist ein echtes Problem. Das wird von Ducherow berichtet. Da sind die Windräder "nur" 150 m hoch und 1.000 m von den ersten Häusern entfernt, und der Schlagschatten huscht Schlag auf Schlag durchs Wohnzimmer. Rollladen runter oder Gardinen zu?

Die Windräder von Lübs sind nicht 150 m, sondern stolze 238 m hoch. Die Rotoren in Ducherow haben einen Durchmesser von 105 m, die in Lübs von 150 m. Die Dimensionen sind viel größer. Ent¬sprechend muss auch mit mehr Auswirkungen bei Infraschall und Schlagschatten gerechnet werden. Altwigshagen, Ferdinandshof und Finkenbrück sind wie die Ducherower nur 1.000 m von den ersten Windrädern entfernt. Übrigens haben große Windparks auch Auswirkungen auf das Kleinklima im weiten Umfeld. Der Wind wird durch die Rotoren zunächst gebremst und dann verwirbelt. Ein Forschungsverbund der Uni Tübingen hat erstmals großräumige Nachläufe hinter Windparks mit einem Forschungsflugzeug nachgewiesen und vermessen. Die sogenannten Nachläufe oder Wirbelschleppen hinter Windparks entstehen, weil diese den Wind als Hindernis bremsen und ihm Energie entziehen.

 

 

 

Was spricht für den weiteren Ausbau der Windkraft?

Hier kann man sich sehr kurz fassen. Es spricht so gut wie keine Expertise, außer denen der Windrad-Bauer, für einen voreiligen weiteren Ausbau der Windkraft so lange der Windkraftstrom nicht in dem Maße nach Süden geleitet werden kann wie er anfällt. Und das kann 10 Jahre dauern und länger - wenn es überhaupt realisierbar ist. Erdkabel sind teuer, heizen den Boden auf u.a. und Überlandleitungen sind nicht sonderlich beliebt. Stören sie doch das Landschaftsbild zusätzlich wie die Räder. So ist der Energiestrom schon jetzt kaum zu bändigen. Überschuss muss gegen Geld abgegeben und bei Flaute wieder zugekauft werden. Der Wind ist eben ein "windiger" Geselle, sehr unzuverlässig und unstet. 30 % der Räder stehen abwechselnd still - nicht nur bei Flaute, auch wenn es zu stark weht. Trotzdem fließen die Subventionen an die Eigner und Pächter. Ein Geschäft mit unverschämten Renditen. Und alles zahlt der Verbraucher mit dem jeweils höheren Strompreis. Je mehr Windräder, je höher der Strompreis. Die Gemeinden mit Windkraftfeldern berichten durchwegs, dass Ihnen die Windkraft so gut wie nichts bringt. Nur Ärger und Zwiespalt in alle möglichen Richtungen. Im Westen gibt es schon mehr Erfahrungen mit dieser Energie (s.u.a.: www.vernunftkraft-odenwald.de).

Die Frage bleibt, was treibt unsere Regierungen dazu eine gegen jedes demokratische Verständnis laufende Energiepolitik zu betreiben. Selbst bestehende Gesetze werden außer Kraft gesetzt bzw. auf den beliebigen Zweck neu verfasst. In Berlin wie in Schwerin. Eigentlich bleibt nur eine Erklärung: Die Regierung ist mit der Energiewende einen Pakt mit der Windenergie-Industrie eingegangen. Und diese drängt nun auf Erfüllung ihrer "Mission". Die politische Situation ist unsicher; es könnte plötzlich einen Wechsel geben. Ähnliches gilt für Biogas und Photovoltaik. Kennen wir das nicht schon von Atomkraft, Kohle und Gas? Einmal auf dem Weg, wird es teuer, wenn´s nicht mehr so passt. Immer geht es um Geld, viel Geld.

Kann es deshalb sein, dass die jeweiligen Windkraft-Konzerne mit ihrem Versprechen ihren Aktionären hohe Renditen zu zahlen, immer weiter auf Umsatz drängen? Wie anders kann man die bei einer Diskussion gefallene Äußerung eines führenden Politikers verstehen: "Sie werden sich noch wundern wie viele Windenergie-¬Eignungsfelder wir ausweisen müssen, wenn ENERTRAG erst richtig Druck macht." Wer hat hier die Macht? Das würde auch erklären, warum wir uns mit so engem Abstand zu Ortschaften mit den Windparks abfinden müssen: Enger "geparkt", geht eben mehr rein.

 

Nein zur neuerlichen Fehl-Entwicklung des Ländlichen Raumes

Zieht man mit offenen Augen durch die Dörfer in Vorpommern, schaut den Betrachter nicht selten die DDR noch aus allen Winkeln an. Alte Beton-Ställe, häufig zerfallend oder noch genutzt, Achsenbruch-Kopfsteinpflaster. Da die Ruine einer Molkerei, Vorgartenzäune aus DDR-Bandstahl gebastelt. Aber alles gestrichen, sauber. Selten ein Neubau, manchmal ein Schilf gedecktes Fachwerkhaus, fachkundig renoviert. Maisfelder bis zum Horizont, Biogasanlagen, große alte Ställe mit Photovoltaik bestückt. Kein Dorfladen, kein Bäcker, keine Post und auch sonst nichts, nichts. Oft sind die alten Dorfkirchen Mittelpunkt und Attraktion. Der Besucher realisiert, hier war einmal was.

Und tatsächlich ist hier nach der Wende die Treuhand durchgezogen und hat das, was war einfach platt gemacht. Insbesondere das, was an regionalen Selbstversorgungs-Strukturen und Betrieben existierte. Das war´s. Es war alles einmal da. Nur nicht mehr wettbewerbsfähig, unmodern. Also weg damit. Was blieb sind riesige LPG´s früher mit 200 Beschäftigten, heute mit 20. Als "moderne" Agrar-Betriebe mehr oder weniger Zulieferer der Biogasanlagen mit Mais und Gülle. Milchvieh. Und dann dann gibt´s Edeka und Aldi anderen - in der nächsten Stadt - zur Versorgung des platten Landes. Die Hoffnung auf "grüne" Landschaften mit echtem Dorfleben und so, das haben die Bewohner zwar nicht ganz aufgegeben, aber leben mangels Möglichkeiten so gut es geht ohne. Bemühungen wieder eine regionale Selbstversorgung mit Wertschöpfungs¬ketten aus hiesigen Rohstoffen? Das würde den vielen westlichen Produzenten und Lieferanten Umsatzeinbußen bringen. Ohne ist aber eine Entwicklung des ländlichen Raumes ein Nichts. Deshalb passiert auch nichts.

Dennoch das Ganze Land ist erlebenswert identisch. Urlauber kommen her, genießen die Ruhe. Die unendlichen Wälder, den weiten Himmel mit Schäfchenwolken. Die Betten sind sauber. So tut sich allmählich etwas. Jedenfalls ist mit einer weitgehend intakten Natur eine große Substanz da, aus der sich Vieles machen ließe. Und das auf Dauer, nachhaltig, "Enkeltauglich". An Ideen fehlt es nicht. Wenn vielleicht die industrielle Landwirtschaft irgendwann begreift, dass Gift und Kunstdünger und immer nur Mais auf Dauer nichts bringt und saubere Luft, gesunde Böden und weniger Nitrat im Wasser zukunftsfähiger sind... Alles ist möglich. Hier hat man ja Zeit und weiß, in Pommern geht Vieles. Es kommt eben nur etwas später.

In dieses authentisch-karge, aber immer beliebter werdende Ambiente - hier gibt es längst ansässige Berliner, Süddeutsche, Rheinländer, Österreicher und andere mehr - sowie zunehmend Besucher, die sich einfach hierhin verliebt haben und wieder kommen oder auch für immer bleiben.

In diese Landschaft nun mit den Menschen, die im Innersten auf die lange versprochene Entwicklung des ländlichen Raumes hoffen, sollen so gut wie über Nacht 47 Windparks gesetzt werden. Und im neuen XXL-Format mit 238,55 Metern Höhe. Diese sollen Strom produzieren, von dem wir schon reichlich haben, und nicht wissen, wohin damit. Die liebliche Landschaft wird industriell zugestellt,. Der weite Blick - für immer verloren. Statt Idylle, kalter Industrie-Look. "Schornsteine" wie ehemals im Ruhrgebiet, die sich auch noch drehen am Kopf. Ein Urlauber-Schreck schlechthin und der Einheimische erkennt seine Heimat nicht mehr. Unruhig alles, hektisch. Es gibt eben kein richtiges Leben im Falschen.

Mit einem Schlag ist alle Hoffnung auf Entwicklung hin. Wer will hier leben zwischen Windrädern, die so nah stehen, dass sie manchen verrückt und krank machen können. Es ist gefühlt so, wie wenn Treuhand Nr. 2 über´s Land huscht. Und die Bewohner sollen das Spektakel aus dem Nichts auch noch mit steigenden Stromkosten bezahlen. Für die Gemeinden bleibt so gut wie nichts hängen. Das ist so wie einen Krieg verlieren, den man nicht angezettelt hat und selbstverständlich muss man dafür bezahlen. Wenig demokratisch, eher wie tiefster Kolonialismus. Enteignung kann man es auch nennen, denn die Preise für Land und Immobilien werden sinken, im krassen Fall auf Null. Ein Aus und Schicksalsschlag vergleichbar wie vor knapp 30 Jahren.

Da verwandelt sich selbst der Amazonas des Nordens in "Reibach". Denn es winken horrende Gewinne für wenige Grundstücksbesitzer und die Windradeigner. Der Rest der Bevölkerung schaut verwirrt zu.

Die Illustration (unten) mit den Größenvergleichen macht einigermaßen verstehbar, um welche Dimensionen es beim aktuell geplanten Windpark Lübs geht. Der größte Kirchturm der Welt ist mit 164 m ein Zwerg dagegen. Mit 238,55 m sind die neuen Windräder fast 100 m höher als die vorhandenen in Ducherow. 12 Windräder werden alles, was hier im flachen Land aufrecht steht um mehr als 200 m überragen. Bei etwas freier Sicht kann man von Anklam und noch weiter ein gigantisches Windkraft-Gebilde, nur 1.000 m vor Ferdinandshof sehen. Und damit nicht genug. Es sollen weitere 47 Windparks in unmittelbarer Umgebung sowie an der Peene entstehen. Jedes Gefühl, was dieses Land wirklich ausmacht, scheint den Verantwortlichen abhanden gekommen zu sein.

Die Zahl der Gegner dieser XXL-Windkraft-Pläne wächst und immer mehr Widerstand baut sich auf. Es ist tatsächlich so wie es die Bürgerinitiative "Freie Friedländer Wiese" als Motto ausgibt: "Die Akzeptanz der Windenergie existiert nur noch dort, wo das Wissen über ihre Auswirkungen fehlt".

(Peter Succo, Lübs, 12/2018)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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