Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Beitrag " Geständnis gegen moderate Strafe " aus den Gerichtssaal vom 01.Mai 2011

01.05.2011, Anonym, Bentwisch (Name dem Verlag bekannt)

Ich bin eifriger Leser der Leserbriefe und denke mir oft meinen Teil zu den jeweiligen Themen, aber nun muss ich auch mal meinen Frust zum täglichen Unrecht loswerden. Man höre, da wird eine Beamtin der Ausländerbehörde wegen Bestechlichkeit im Amt angeklagt und dann so ein mildes Urleil? Wo bleibt da die Gerechtigkeit. Die angeklagte Frau Karin L.aus Bad Doberan, 63 Jahre alt, hat wissendlich über Jahre hinweg ihre Beamtentätigigkeit ausgenutz, um mit gefälschten Unterlagen, mit hohen krimineller Energie, aus Raffgier ( Zahlung hoher Geldsummen ( steuerfrei )) Ausländer ins Land einreisen zu lassen, die sich dann ihrerseits erst mal in die soziale Hängematten haben fallen lassen ( Willkommen in Deutschland ) und / oder wurden dann in die Schwarzgeschäfte der Landsleute eingeweiht. Wie im Urteil zu lesen, wurde die Angeklagte wurde zu 2 Jahren und 10 Monaten verurteilt und einer Geldstrafe von 8000 Euro nebst Gerichtskosten aufgrund ihrer Kooperation und einem Scheingeständnis, welches ihr nach erdrückender Beweislage abgrungen wurde. Von der Gefängnisstrafe wird sie sicher wegen Ihres hohen Alters und der wahrscheinlichen Haftunfähigkeit nur sehr wenig absitzen müssen und nach kurzer Zeit wegen guter Führung entlassen. Sicher bekommt Sie in einen "offenen Vollzug ". Meine Meinung hierzu. Warum werden die Bürger laufend verarscht mit Strafen die so milde sind. Über die Geldstrafe lacht sich die Angeklagte tot, da ist sicher noch einiges an Zinsen da und das bezahlt dann die Portokasse der Angeklagten. Da die Bestechungsgelder so hoch waren, dass man sich eine Doppelhaushälfte kaufen kann und dem Sohn noch ein Solarium einrichtet, ist da noch bestimmt irgendwo eine Reseve der Bestechungsgelder vorhanden, die auch noch Zinsen abwefen. Und was passiert nach verbüssen der Haftstrafe??? Laut Urteil ist die Angeklagte mit den finanziellen Einbussen durch den Verlust Ihrer Arbeitsstelle genug gestraft. Ich muss laut lachen. Wenn die Angeklagte aus der Haft entlassen wird, ist Sie 65 Jahre alt, dann eventuell noch ein Jahr ALG 1 und dann ab in den wohlverdienten Ruhestand. Ich find es nur erbärmich, wie die Richter heute urteilen und sich auf Dials einlassen.

Hinterzieht jemand dem Staat ein paar Cent Steuern, wird der einfache Bürgen hart bestraft, denn der kann sich nicht wehren. Ist man Wohlhabend und hinterzieht man gleich Millionen, kauf man sich frei ( Selbstanzeige ) oden man ist Beamter, da hat man auch nichts zu befürchten. Macht mal weiter so, die Quittung wird in einigen Jahren kommen , verlaßt euch drauf.

ENDE

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