Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Barrierefreiheit endet oft an der Bordsteinkante

02.02.2019, Gabriele K., Rostock

Wer in Rostock-Reutershagen mit einem Rollstuhl oder Rollator unterwegs ist, wird häufig ausgebremst. Abgesenkte Bordsteinkanten, die einen barrierefreien Übergang ermöglichen sollen, sind rücksichtslos zugeparkt. Die unabgesenkten Bordsteine stellen für nicht mehr so fitte Personen unüberwindbare Mauern dar. Wem die Möglichkeit genommen wird, die Fahrbahnen zu queren, kann bestenfalls einmal um den Häuserblock gehen. Hinzu kommt, dass die aus Kopfsteinpflaster bestehenden Fahrbahnen vor 60 Jahren schon bessere Zeiten gesehen haben. So werden die Spaziergänge zur Tortur und der Rückzug in die eigenen vier Wände die Folge. Warum werden von offiziellen Stellen diese Behinderungen nicht ausreichend verfolgt? Warum werden Gehwege überhaupt erhöht gebaut und warum darf man nur auf ihnen gehen? Warum bekommen nicht alle Menschen barrierefreie Wege? Eine offizielle Begründung haben wir bisher noch nicht gefunden.

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