Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Arbeitslosengeld aus dem Supermarkt

22.11.2017, Peter Ahrend, Sellin

Zu diesem Artikel vom 15.11.2017 möchte ich wie folgt reagieren:

 

Es ist von den Behörden nicht zu verstehen, so etwas zu veranlassen und dann noch unter dem Pseudonym „Kosteneinsparung“. Mehr kann man doch den Bürgern nicht erniedrigen. Nun ist doch wohl unsere so viel gepriesene Demokratie wohl aus dem Rechtsstaat verschwunden. Die Verantwortlichen haben wohl vergessen, dass sie es mit Menschen und nicht mit Computern zu tun haben. Sie sollten sich ganz in Ruhe das Grundgesetz durch lesen. Außerdem dürfte es keinen Bürger mehr ohne Konto geben, so die EU: „Das Europäische Parlament beschloss am 15. April 2014 für alle EU-Bürger – auch ohne festen Wohnsitz – einen gesetzlichen Anspruch (Kontrahierungszwang) auf ein Basis-Girokonto, damit allen Bürgern die vollständige Teilnahme am wirtschaftlichen und sozialen Leben einer modernen Gesellschaft möglich ist". Jetzt kann man nur noch an die Behörden appellieren, lasst diesen Unsinn nicht zu.

 

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