Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Arbeiten am Geh- und Radweg

31.03.2015, Anonym, Rostock (Name dem Verlag bekannt)
Dieser Brief bezieht sich auf den Artikel "In Schmarl wird gebaut"
im Rostocker Blitz vom 29.03.2015

Am 29.03.15 las ich im Blitz über den Bau eines getrennten Geh- und Radwegs in der Hundsburgallee von der A.-Krusenstern-Straße in Richtung S-Bahn-Haltestelle. Es soll dort in Fahrtrichtung (den die Autofahrer bestimmen) ein Stück Weg für Radfahrer hergerichtet werden. Weiterführend wird der Weg von der S-Bahn-Haltestelle bis Kreuzung Schmarler Damm in Richtung Marienehe zum Gehweg. Von der Kreuzung bis zur Q1-Tankstelle Marienehe wird der Gehweg zum gemeinsamen Geh- und Radweg. In umgekehrter Richtung ist kein Straßen begleitender Weg vorhanden und es wird vermutlich auch keiner gebaut werden. Linksseitige Radwege dürfen nach den neuen Vorschriften grundsätzlich nicht angeordnet werden. Es gibt somit in diesem Streckenabschnitt 2 unabhängig voneinander befahrbare Stücke von ca. 700 m Radweg von insgesamt ca. 2200 m Straße (beide Richtungen gerechnet). Subjektiv sollen Radwege dem Schutz des Lebens von Menschen vor Autofahrern dienen. Mir erschließt sich nicht, warum der Schutz nicht durchweg notwendig ist und warum keine anderen Mittel zum Schutz der Gefährdeten eingesetzt werden. Beispielsweise könnte man die Gefährder durch Temporeduzierung und entsprechender Straßengestaltung zu besonnenem Fahren verleiten. Dann wären Radwege vollkommen überflüssig. Viel Geld, Land und Grünflächen könnten gespart werden.

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