Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Alte Probleme – neue Situationen

19.08.2011, Erich Weber, Schwerin

Bisher standen wir zurecht auf dem Standpunkt, Rotchina ist bei der Steinkohlenförderung sehr rückständig und so entstehen dort sehr viele Betriebsunfälle mit Todesfolgen. Zur Gewinnung von Elektroenergie schleudert man außerdem sehr viele ungefilterte Dunstwolken in die Umwelt. In der Fernsehsendung des NDR mit dem Thema: »Immer ostwärts – Von Berlin nach Wladiwostock«, gab es auch einen Besuch in Nordost-China. Hier liegt die Steinkohle günstig nur 80 Zentimeter unter der Erde und wird Übertage mit modernem Abraumgerät der Firma Siemens abgetragen. Zugleich stehen in der Nähe sehr viele moderne Schornsteine mit Abgasfiltern. Da China wenig Land besitzt werden sie mit Sicherheit die Abraumgebiete rekultivieren! Es ist den chinesischen Unternehmen, im Auftrag des Staates, zuzutrauen, dass sie diese Rekultivierungspraxis auch in ausländischen Staaten vornehmen, womit sie ein gutes Umweltbeispiel geben und sich weltweit beliebt machen, und das mit großen Vorteilen im Weltwirtschaftshandeln! Die sogenannten westlichen Demokratien wären dumm, wenn sie diesem guten Beispiel nicht folgen würden! Unsere Politiker sollten die Initiative ergreifen und in der Uno ein Verpflichtungsgesetz durchsetzen, womit die Ab­raum­unternehmer im eigenen Land und im Ausland zur Rekultivierung genötigt werden, das schafft außerdem viele sinnvolle Arbeitsplätze weltweit!

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