Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Alles was rechts ist

28.05.2014, Anonym, Rostock (Name dem Verlag bekannt)
Dieser Brief bezieht sich auf den Artikel ""links und rechts""
im Rostocker Blitz vom 25.05.2014

Im Leserbrief von Herrn/Frau H. Meier soll der Begriff "Rechts" oder "Links" erklärt werden. Die erklärte Sitzordnung in den Parlamenten geht jedoch schon auf die französische Nationalversammlung von 1789 zurück. Rechts vom Parlamentspräsidenten saß der Adel, links das Bürgertum. In der Frankfurter Paulskirch 1848 wurden rechts die Befürworter der Konstitutionellen Monarchie platziert, links deren republikanischen Gegner. Schon seit dieser Zeit steht links für sozial, fortschrittlich, international; rechts für konservativ, bürgerlich, national.

Die weltanschaulichen Grenzen in der heutigen Zeit haben sich erheblich verwischt. Links hat insbesondere nach dem 2. Weltkrieg erheblich an Ansehen verloren. In den Gründerjahren der BRD galt bei den Demokraten der Konsens, sich klar gegen beide radikale und extremistische Lager abzugrenzen.

Kurt Schumacher, Chef der SPD, z.B. bezeichnete die Kommunisten als "rotlackierte Nazis". In einer Demokratie dürfte ja nun Jeder eine eigene Meinung haben und auch vertreten soweit sie nicht gegen Gesetze gerichtet ist. Das ist zweifellos im rechten Lager so, inzwischen aber leider sehr viel stärker im linken. Man braucht sich nur im Internet über die herrschende Gesinnung informieren. Z.B. bei der Antifa. Hier findet man alles von Beleidigungen, Hetze gegen alles was nicht stramm links ist bis zu Aufrufen zur Gewalt. Nicht nur durch eigene Beobachtungen ist erkennbar, daß z.B. bei Demontrationen fast ausschließlich die Gewalt von linken Chaoten ausging.

Um so befremdlicher, daß sich die linken Partein nie von diesen gewaltbereiten Chaoten distanziert haben. Das letzte in Mecklenburg bekannte Beispiel ist doch die Beschädigung der Privatfahrzeuge der Polizisten und die Bedrohung der

Familien der Polizisten. Was unternimmt nun der Innenminister dagegen? Auch ein Parteinverbot einleiten? Mit einem Verbot der NPD wird es nicht getan sein.

Sowohl Rechte wie Linke werden weitermachen. Warum eigentlich werden linke Chaoten immer noch mit Millionen € über alle möglichen Organisationen finanziert, obwohl sie es abgelehnt haben sich zum Grundgesetz und der Rechtsornung zu bekennen? Ich kann hier nur ein komplettes Versagen der Politiker erkennen, das letztlich am Ende der Kette durch die Polizisten auszubaden ist, die dafür ihre Gesundheit aufs Spiel setzen und auf jeden Fall "alles Falsch gemacht" haben, egal gegen wen sie vorgehen mußten.

Mit rechts oder links hat das alles nichts mehr zu tun, hier geht es nur noch um

gewaltbereite Chaoten die unseren Partein und Politikern Möglichkeiten bieten um bei Wahlen u.a. Anlässen zu Punkten. Denn tut man etwas gegen die Rechten, gehört man zu den "Guten", ansonsten ist man "rechtsextrem".

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