Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Abzocke

22.11.2017, Irmgard B., Rostock
Dieser Brief bezieht sich auf den Artikel "Leserbrief »Zwangsweiser GEZ-Beitrag«"
im Rostocker Blitz vom 19.11.2017

Den Artikel über die GEZ-Zwangsgebühr habe ich mit großem Interesse gelesen. Auch ich habe schon meine Erfahrung mit dieser Zentrale gemacht. Klageweg einleiten, doch trotzdem zahlen. Nur bekäme ich ja kein Recht, sondern Anwaltskosten dazu. Die Unterlagen für die Klage wollte man mir zusenden. Das ist wie im Mittelalter, dem Kaiser was des Kaisers ist. Die Lehnsleute zogen durch das Land und kassierten ab. Die Kirche verlangte ja auch ihren Obolus. So habe ich es in der Schule gelernt. Kirchensteuer ist heute wenigstens freiwillig.

Meine Rache ist, auf jede Überweisung der GEZ-Gebühr unter die so genannte »Kunden-Nr.« statt der Zeitspanne »Zwangsgebühr« zu schreiben.

Wenn das Programm wenigstens dementsprechend wäre, seichte Seifenopern sind einfach hirnlos. Da nehme ich lieber ein Buch. Zum Glück gibt es auch Nachrichten und gute Dokumentationen. Auch gute Tierfilme. Leider kommt vieles oft sehr spät.

Schließlich müssen doch die Gehälter in den oberen Etagen stimmen. Die haben eben den längeren Arm. Da wird niemand etwas unternehmen.

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