Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

70 Jahre Nato

05.12.2019, Willi Behnick, Neubrandenburg

Vor 70 Jahren wurde die Nato als Verteidigungsbündnis gegründet. Ist sie dies heute noch? Meiner Meinung nach ist sie ein Werkzeug der USA, um mit Drohgebahren den Alleinherrscher-Anspruch der USA auf der Erde durchzusetzen. Ein Schwerpunkt ihres Treffens bildet die Positionierung der Nato gegen Russland und China. Sie brauchen einen zweiten Gegner, neben Russland, um die ständig steigenden Rüstungskosten zu begründen und damit die Gewinne des Militärindustriekomplexes hochzufahren. Wenn man auf Vorschläge zur Entspannung der gegenwärtigen Situation wartet, dann wartet man vergebens.

Putin hat aus Anlass des 70. Jahrestages der Nato, nun schon zum wiederholten Male, einen Zusammenarbeit auf bestimmten Gebieten mit der Nato vorgeschlagen. Auf bisherige Vorschläge Russlands gab es von Seiten der Nato keine Reaktion.

Hierüber schweigen unsere Medien. Eine Umfrage hat ergeben, dass die Mehrheit der Menschen in Deutschland in Verteidigungsfragen sich von den USA loslösen sollte, nur jeder fünfte Deutsche sprach sich zum weiteren Zusammenwirken mit den USA aus. Auch sprach sich die Mehrheit bei dieser Umfrage für eine Verbesserung des Verhältnisses zu Russland aus. Dies interessiert den uns regierenden Politikern überhaupt nicht. Wer hat solche Menschen gewählt?

Ein weiterer Schwerpunkt bei der Beratung der Nato-Staaten bildet die Militarisierung des Weltraums. Damit hat die Nato die Katze aus dem Sack gelassen, weshalb die Staaten der Nato/EU vor der UNO gegen den Vorschlag Russlands zur Verhinderung einer Militarisierung des Weltraums gestimmt haben.

Obwohl die riesengroße Mehrheit der Staaten für den Vorschlag gestimmt haben, interessiert das der Nato überhaupt nicht.

Nun kann man die Frage stellen, wer betreibt auf unserem Erdball eine auf Konfrontation ausgerichtete Politik?

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