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Verwirrend

Zu »Durchaus auch mal im Auto«, vom 1. März, Seite 4. Als aufmerksamer Leser der Zeitung wurde ich etwas stutzig in der letzten Ausgabe auf Seite 4 – Uschi Brüning. Habe sie im Speicher schon begrüßt. Aber – sie hat ihre Tochter in ein Heim gegeben, um sie vor dem gefährlichen Pflaster Nachkriegsleipzigs zu schützen? Angenommen, Uschi Brüning hat das Kind mit 20 bekommen, 1967. Ins Heim geschickt mit drei Jahren meinetwegen, 1970. Da war ich schon lange bei der NVA und habe mit der Kalaschnikow in der Hand mein Heimatland verteidigt. Ich habe da nichts von Nachkriegswirren in Erinnerung. War das denn in Leipzig anders? Musste man denn da ein Kind schützen? In der DDR im Sozialismus? Bitte klären Sie mich und interessierte Leser doch mal auf. Manfred Sauer, Schwerin Anmerkung der Redaktion: Uschi Brüning selbst war das Heimkind.

Manfred Sauer, Schwerin, 04.03.2020

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