Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Unbegreiflich

06.12.2017, Petra Wirme-Bauer, Rostock
Dieser Brief bezieht sich auf den Artikel "Leserbriefe »«DDR-Schmäh« und »Persönliche Freiheit«"
im Rostocker Blitz vom 03.12.2017

Betrifft »DDR-Schmäh«: Ich bin ganz der Meinung von S. Spantig. Ich ärgere mich schon lange über diese Unwahrheiten, und wenn dann auch noch alles unter der Rubrik Geschichtsaufbereitung laufen soll, um so schlimmer. Von Wahrheit sind diese »Aufarbeitungen« weit entfernt. Sie nennen nur zwei Beispiele, ich wüsste noch viel mehr, z. B. die FDGB-Heime und -Beiträge. Wo ist das alles geblieben? Es ist ja so, dass alles ein zweites Mal erfunden wird, siehe z. B. die Kitas, und dann wird sich gebrüstet.

Betrifft »Persönliche Freiheit«: Auch ich habe schon des Öfteren beobachtet, wie bei Rot über die Straße gegangen wird. Ganz schlimm ist es, wenn Erwachsene, die doch Vorbild sein sollten, vor oder auch mit Kindern das tun. Von mir aus kann das ruhig strafbar sein. »Grenzen setzten« – da haben Sie meine volle Unterstützung. Wenn man was sagt, wird man angesehen oder gleich beleidigt, man solle sich gefälligst aus der Erziehung raushalten, man soll sich doch bitte schön nicht in die Erziehung einmischen. Und ein friedliches Miteinander ist heute wohl nicht mehr »in«.

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