Mecklenburger Blitz Verlag

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Stressabbau im IGA-Park

09.11.2017, Kerstin Schnegula, Rostock

Die Bürger der Hansestadt haben sich mehrheitlich dafür entschieden, dass das Tradi in Schmarl bleibt. Das größte schwimmende Museum Deutschlands soll auch weiterhin im IGA-Park beheimatet sein. Seit vielen Jahren wird darüber diskutiert, wie das Gelände des schönes Bürgerparks noch attraktiver gestaltet werden kann und es kamen viele Vorschläge.

Der Mensch der heutigen Zeit zeichnet sich dadurch aus, dass die permanente Reizüberflutung ihn seelisch und körperlich krank macht. Gegensteuern heißt also das Zauberwort. Wo kann man besser neue Kräfte sammeln als in der Natur? Die findet man im IGA-Park zur Genüge. Man kann sich an der Planzen- und Tierwelt erfreuen und einen stressigen Tag hinter sich lassen. Die Menschen, die sich gleichzeitig noch bewegn, betreiben damit sogar noch Gesundheitsfürsorge. Vielleicht ist die naturbelassene Landschaft im IGA-Park gerade das, was das Terrain attraktiv macht. Wer mit offenen Augen durch das Gelände streift und sich nicht nur mit seinem Smartphone oder Handy beschäftigt, langweilt sich auch nicht. Im Gegenteil, er kann Eindrücke sammeln und die Natur genießen. In diesem Sinne kann man sich nur wünschen, dass auch an den Teil der Bevölkerung gedacht wird, für den Bespaßung nicht im Vordergrund steht und der es zu schätzen weiß, dass die Beobachtung der Pflanzen- und Tierwelt ein Plus an Lebensqualität bedeutet. Wer mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anreist, hat von der Bushaltestelle Groß Klein nur einen sehr kurzen Weg bis zum Eingang am Mecklenburger Hallenhaus. Deshalb, liebe Rsotocker, besucht den IGA-Park! Er hat auch im Winterhalbjahr seinen ganz besonderen Charme.

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