Mecklenburger Blitz Verlag

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Am Ende einig Vaterland

10.10.2017, Karl-Heinz Fehrmann, Schwerin
Dieser Brief bezieht sich auf den Artikel ""
im Schweriner Blitz vom

CDU und CSU haben in der Flüchtlingsfrage einen Kompromis ausgehandelt, der an Beliebigkeit kaum zu überbieten ist. Seehofer kann vor seine Partei treten und behaupten, er habe sich durchgesetzt. Frau Merkel hingegen wird die schwammigen Festlegungen so nutzen, dass ihr "weiter so" Grundlage der Regierungsarbeit bleibt. Die Grünen und die Gelben knirschen zwar mit den Zähnen, werden aber am Ende alle Kröten schlucken, weil die Machttelhabe einfach zu verlockend ist. Damit wären dann alle wieder einig, und alles bleibt beim alten. Wie recht doch Kurt Tucholsky hatte, als er feststellte, "wenn Wahlen etwas ändern würden, wären sie längst verboten".

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