Wer sich die Aufdeckung von Nazi-Verbrechen zur Lebensaufgabe gemacht hat, wie die 73-jährige »Nazi-Jägerin« Beate Klarsfeld, hat das Amt als zukünftige Bundespräsidentin wirklich verdient.
Sie ist eine echte Alternative zum Karrieremacher Joachim Gauck. Der in wilder Ehe lebende ehemalige »Stasi-Aktenverwalter« Gauck, der selbst nicht weiß, wo seine Stasi-Unterlagen geblieben sind, will nun ein zweites Mal Bundespräsident werden – wie pietätlos als dreimaliger Verlierer bei der ersten Wahl am 30. Juni 2010 das auch ist. Unter dem Begriff »Freiheit« kann der jahrelang in »Unfreiheit gelebte ehemalige DDR-Pfarrer« stundenlang debattieren. Aber zu ökologischen Fragen, zu den Rechten und Pflichten eines Staatsbürgers, zur Integration und zur Welt-Ökonomie ist da kaum etwas zu hören. Der Begriff »Gerechtigkeit« bleibt geradezu ausgeblendet.
Für mich sind alle Parteien im Bundestag, außer die Linken, Heuchler zur Wahl des neuen Bundespräsidenten Joachim Gauck. Wieso kann ein einstiger Vertreter der Kirche Staatsbeamter werden, wenn im Deutschen Grundgesetz steht, dass Deutschland kein Kirchenstaat ist? Ist Gauck wirklich ein Vertreter im Interesse des ganzen Volkes?


