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Leserbriefe
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März 2012

Leserbriefe 41 bis 45 von insgesamt 87
Betrügerische Trickserei
14.03.2012

Kein Tag vergeht ohne eine Meldung über dubiose Trickser. Immer wieder versuchen sie irgendjemand Gutgläubigen, über den Tisch zu ziehen. Leider doch ab und zu sehr erfolgreich. Egal ob am Telefon, oder per Internet. Satte Gewinne werden versprochen. Doch um deinen „Gewinn“ erhalten zu können, muss du erst einmal blechen. Wer darauf reinfällt, ist schon betrogen. Weil natürlich keine echten Gegenleistungen zu erwarten sind. Aber selbst jene, die den Schwindel durchschauen, werden meist auch dann noch weiter gequält. Ablehnende Äußerungen, Bitten endlich Ruhe zu geben, werden ignoriert, ja sogar mit Drohungen „belohnt“. Verbote und Gesetzte halten bisher kaum jemand wirklich davon ab, Schindluder zu treiben. Da wird höchstens einmal der Standort gewechselt. Der Telefonterror geht munter weiter. Auch im Internet gilt wohl die Devise: „Denen knöpfen wir jetzt die Kohle ab.“ Selbst wenn es dafür keine gesetzlichen Grundlagen gibt, kannst du das „Glück“, haben mit Zahlungsaufforderungen und Mahnungen überhäuft zu werden. Solange, bis man eventuell Angst bekommt und tatsächlich Geld überweist. Es ist an der Zeit, solchen kriminellen Machenschaften endlich wirksam den Kampf anzusagen.

Peter Fuchs, Oftering




von: Peter Fuchs, Oftering
Arme und reiche Schüler
13.03.2012

Ist denn jetzt schon saure Medienzeit oder warum krallt sich alles wieder an armen und reichen Schülern fest? Wie blöd muss man sein, um nicht zu begreifen, dass die Armen gegenüber den Reichen immer im Nachteil sind. Da haben sich wieder einmal Politiker und andere aufgeschwungen und geben alte längst bekannte Wahrheiten als neue Erkenntnisse aus. Wie krass ist das denn. Da hat doch bestimmt wieder einer den Auftrag bekommen, ein teures Gutachten zu erstellen. Mensch, Leute, das wissen wir doch alles längst. Wer wenig hat, der lebt schlechter, ernährt sich schlechter, wohnt schlechter und dem fehlt garantiert auch das Geld für Schulmaterialien. Hat man die nicht, macht das Lernen keinen Spaß und ohne Geld für Markenklamotten ist man sowieso der Letzte in der Klasse. Nun wird wieder diskutiert, wie man und ob man und woher man das Geld für die Armen nimmt. Politiker macht Euch doch klar, dass es im Kapitalismus immer Unterschiede geben wird. Wer will in einer Privatwirtschaft schließlich Geld für fremde arme Kinder ausgeben. Lachhaft und peinlich zwei-drei Kinder zu zeigen, die mit Hilfe vom Staat, nun auf das Gymnasium dürfen.




von: J. Reichel, Rostock
13.03.2012

Wir sind eine Selbsthilfegruppe die sich an alle wendet, die einen

Burnout erlitten haben, sich in medizinischer Behandlung befinden oder befanden und die eine Therapie hinter sich haben.

Aber auch an diejenigen, die noch keine Hilfe in Anspruch genommen haben und sich in einer für sie ausweglosen Situation befinden.

In unseren monatlichen Gesprächsrunden, Diskussionen, Vorträge von Psychologen und anderen kompetenten Gesprächspartner, sowie gemein- samen Aktivitäten, soll unsere SHG Kontaktstelle für Betroffene und auch deren Angehörige sein.

Wir wollen versuchen, Kontakte und Hilfsangebote zu vermitteln.

Ich leite seit einem Jahr diese von mir ins Leben gerufene SHG in Neubrandenburg und weiß aus meiner Erfahrung, dass der Bedarf an Informationen unheimlich groß ist und ständig weiter wächst.

In dieser Zeit stellte ich fest, dass wir die einzige SHG Burnout in Mecklenburg-Vorpommern sind und hier viel Neuland betreten.

Jede Unterstützung seitens der Krankenkassen, Ärzten und auch Medien muss man sich immer wieder aufs Neue erkämpfen.

Sollte jemand Fragen zum Thema »Burnout« haben, sind die Selbsthilfegruppe und ich persönlich bereit, diese im Rahmen unserer Möglichkeiten zu beantworten und Auskunft unter Telefon 0177 8610366 zu geben. Auch auf der Internetseite www.lpemv.de finden sich Informationen.

Eines noch zum Schluss: »Wir sind eine Selbsthilfegruppe kein Therapiezentrum, jeder der Fragen hat ist willkommen.




von: Martin Wienholdt., Neubrandnburg
Die "Zugabe" kam gut an
13.03.2012

Ich nahm beim Blitz-Preisausschreiben teil und gewann zwei Freikarten. Da war ich glücklich.

Ich wollte schon immer mal Gunther Emmerlich ganz nah erleben. Aus dem Fernsehen habe ich schon viele Veranstaltungen mit ihm gesehen und die mir immer sehr gut gefallen haben.

Sein Buch »Zugabe« ist ganz etwas Besonderes, er ist erzählfreudig und humorvoll, setze sich als Autor mit den verschiedensten Themen auseinander.

Mit dem Dresdner Swingquartett und Gunther Emmerling mit Gesang bekannter Titel bekam das Programm eine gute Mischung.

Das Publikum war sehr begeistert, sie ablaudierten und riefen Zugabe.

Das Dresdner Swingquartett und Gunther Emmering gingen auf die Forderung mehrfach ein.

Abschließend stellte der berühmte Sänger sich für sein Publikum bereit für Autogramme.

Ein Dankeschön an das Schauspielhaus für die gute Bewirtung und Organisation.

Es war ein schöner unterhaltsamer Abend, den ich immer in Erinnerung behalten werde.




von: Christel Fischer, Neubrandenburg
Rostock im Ausnahmezustand
13.03.2012

Es ist schon traurig zu sehen wie unsere Steuergelder verschwendet werden für ein einziges Fußballspiel. Tausende Einsatzkräfte der Polizei müssen sich von Proleten, die sich Fans nennen, anpöbeln lassen und der Ruf unserer Stadt wird dabei auch nicht verbessert. Unsere Stadtväter und Mütter sollten mal darüber nachdenken, ob die Kosten nicht den entsprechenden Vereinen auferlegt werden sollten. Unsere Steuergelder werden in dieser Stadt mit Sicherheit für wichtigere Dinge gebraucht, derzeit wird das Thema Tierklinik diskutiert – diese ist für die Allgemeinheit und 100 Prozent wichtiger. Andererseits gibt es in Ros­tock 183 Sportvereine mit über 42.000 Mitgliedern, die auch dringend Unterstützung benötigen. Wo bleibt da die Hilfe der Stadt? Im Wahlversprechen von Herrn Methling habe ich gelesen das: »Sowohl der Breitensport und die Vereinsarbeit als auch die Spitzenathleten sollen geziehlt unterstützt werden.« Zählt der F.C. Hansa zu den Spitzenathleten?

Ein kleiner Denkanstoß zum Wochenende, nicht nur für unseren Bürgermeister und unsere Bürgerschaft auch für die Verantwortlichen des F.C. Hansa Ros­tock und deren »Fans« die, die sich nicht entsprechend der Norm in Rostock bewegen.




von: M. Winkler, Rostock