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Leserbriefe
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März 2012

Leserbriefe 51 bis 55 von insgesamt 87
Lebensregeln
12.03.2012

Dr. Mikao Usui aus Japan hat die Technik des Handauflegens und Heilens Anfang des 20. Jahrhunderts wieder entdeckt. Er betrieb umfangreiche Studien auf allen Wissensgebieten. Sein Wissen gab er an viele Schüler weltweit

weiter. Um Krankheiten vorzubeugen, gab er den Menschen Lebensregeln:

Lebe in Dankbarkeit.

Sorge dich nicht.

Sei nicht ärgerlich, sei frei von Wut und Zorn.

Arbeite aufrichtig an dir selbst (auf ein Ziel hin).

Sei nett zu allen und zeige Liebe und Respekt für jedes Lebewesen.

Diese Lebensregeln sind eine gute Orientierung in der heutigen Zeit.




von: Klaus Neudeck, Schwerin
Baumsterben in Rostock
12.03.2012

Allmählich kann man die Diskussion zum angeblichen massenhaften Abholzen von Bäumen und Sträuchern in Rostock nicht mehr aushalten. Scheinbar fühlen sich einige Bürger Ros­tocks als »Retter der Bäume« und zeigen doch, wie wenig sie davon verstehen. In den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Pappel als am schnells­ten wachsendes Gehölz überall gepflanzt und hat auch seine guten Dienste getan. Doch denken die »Retter« auch daran, dass dieser Baum nur eine begrenzte Zeit zum Wachsen hat und danach beginnt abzusterben. Bei einer Höhe bis zu 20 bis 30 m wird die Pappel dann auch zu einer Gefahr. Ich halte die Maßnahmen zur Auslichtung und zum Fällen von Gehölzen in der Stadt für völlig gerechtfertigt. Außerdem sollte man den Fachleuten unter der Leitung von Dr. Stefan Neubauer schon zutrau­en, die richtigen Entscheidungen zu treffen und nicht bei jeder Baumfällung vom »Abholzen des Waldes greinen«. Könnten sich nicht endlich einmal die Landschaftsarchitekten, die in der Stadt leben, auch einmal zu Wort melden und damit ein Gleichgewicht zu den angeblichen Verteidigern der Umwelt in der Hansestadt Rostock herstellen?




von: Hans Jürgen Grebin, Rostock
Das Leben ist schön, wenn man es zulässt.
11.03.2012

Ich bin immer verliebt

O Sole Mio, Italia,

Mama, Land der Liebe,

Sonne, Stolz, bin ich da,

Sorgen von mir schiebe.

Mit offenem Blick

in Sehnsucht verloren,

wissend ihr Geschick,

Gott ist in Italien geboren.

Mit erhobenem Haupt

jeder Widrigkeit entgegen,

Würde, Sinn nie beraubt,

der Familie den Segen.

Das Karge, Reichtum ist,

Entbehrung Liebe zeugt,

hat Patre Pio Gewicht,

jeder sich vor ihm verbeugt.

Land der Olive, der Trauben,

Freude am Leben, im Leben,

behalte Dir Deinen Glauben,

ihn vielen weiter zugeben.

Noch einmal geboren

nur bei Dir mein Italia.

Lege vor Deinen Toren,

mein Herz Dir da.

Frank Poschau

11.03.12

www.frank-poschau.jimdo.com




von: Frank Poschau, Padenstedt
Wo bleiben jetzt Solidarität und Entrüstung?
11.03.2012

Schwule und Lesben des Ostseebades Binz dürfen am Internationalen Tag gegen Homophobie am 17. Mai keinen Infostand auf dem Seebrückenvorplatz aufbauen.

Die Gemeinde Binz hatte ein diesbezügliches Ersuchen abgelehnt. Darüber hinaus hatte Bürgermeister Schneider auf einen Beschluss hingewiesen, der auf diesem Platz „politische Veranstaltungen jeglicher Art“ verbietet.

Bürgermeister Schneider dürfte wohl bisher entgangen sein, dass der „Regenbogenverein“ keine politische Institution ist. Kommunalpolitischer Nachhilfeunterricht durch den Landrat wäre hier wohl zwingend von Nöten.

Das Aufstellen des Infostandes verhinderte letztendlich der Vorsitzende des Betriebsausschusses der Kurverwaltung. Herr Schewe glaubt, dass es am „Vatertag“ Ärger gäbe, wenn Betrunkene auf Homosexuelle treffen würden. „Herr Schewe, geht`s noch???“

Wenn sich Betrunkene nicht benehmen und grundgesetzlich geschützte Rechte in ihrem Suff nicht akzeptieren können, muss gegen diese vorgegangen werden und nicht gegen Personen, die für Akzeptanz und Verständnis werben.

Binz als Ostseebad vergibt hier eine große Chance als weltoffen zu gelten und schadet damit auch der angrenzenden Küstenregion.

Bisher haben sich nur die Jungen Liberalen klar und deutlich zu der Entscheidung des Betriebsausschusses geäußert und die Gemeinde Binz aufgefordert, ihre Entscheidung zurückzunehmen und dem „Regenbogenverein“, Stralsund umgehend eine Möglichkeit einzuräumen, den geplanten Informationsstand aufstellen zu können.

Und sonst? Schweigen im Walde! Während ansonsten die Vertreter der etablierten Parteien zu Demonstrationen und Kundgebungen aufrufen, wenn es gilt, vielfarbige Kröten, bunte Insekten und seltene Vögel zu schützen sowie das Existenzrecht von Geknechteten, Minderheiten, Verlierern und Missverstandenen zu verteidigen und darüber hinaus den Untergang der Kultur und des Tourismus fallweise heraufzubeschwören, herrscht seit Tagen beredtes Schweigen.

Wann werden Frau Kassner und Herr Drescher hier ein „Machtwort“ sprechen? Wann wird sich endlich Herr Barsewitz äußern, dem ansonsten das Wohl und Wehe der Gastronomie am Herzen liegt? Wann werden wir etwas von der „Berufsentrüsterin der Grünen“ sowie vom Fraktionsvorsitzenden im Landtag hören, denen die Rechte von Minderheiten stets ein besonderes Anliegen sind?




von: Ulf-Harry Kugelmann, Stralsund
Rostock wegen Hansa im Ausnahmezustand !
11.03.2012

Es ist schon traurig zu sehen wie unsere Steuergelder verschwendet werden für ein einziges Fußballspiel. Tausende Einsatzkräfte der Polizei müssen sich von Proleten die sich Fans nennen anpöbeln lassen und der Ruf unserer Stadt wird dabei auch nicht verbessert. Unsere Stadtväter und Mütter sollten mal darüber nachdenken ob die Kosten nicht den entsprechenden Vereinen auferlegt werden sollten. Unsere Steuergelder werden in dieser Stadt mit Sicherheit für wichtigere Dinge gebraucht, derzeit wird das Thema Tierklinik diskutiert-diese ist für die Allgemeinheit und 100% wichtiger. Andererseits gibt es in Rostock 183 Sportvereine mit über 42.000 Mitgliedern die auch dringend Unterstützung benötigen wo bleibt da die Hilfe der Stadt ?Im Wahlversprechen von Herrn Methling habe ich gelesen das "Sowohl der Breitensport und die Vereinsarbeit als auch die Spitzenathleten sollen geziehlt unterstützt werden ". Zählt der FC Hansa zu den Spitzenathleten ?

Ein kleiner Denkanstoß zum Wochenende, nicht nur für unseren Bürgermeister und unsere Bürgerschaft auch für die Verantwortlichen des FC Hansa Rostock und deren "Fans" die, die sich nicht entsprechend der Norm in Rostock bewegen.




von: Mayk W., Rostock